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Wandern

Schöne Aussichten rund um Meißen

Es geht ins Triebischtal zur Hohen Eifer und zum Götterfelsen.

Beliebtes Fotomotiv: das Gipfelkreuz auf dem Götterfelsen. Es wurde 1843 von ehemaligen Schülern der St.-Afra-Schule Meißen gestiftet.
Beliebtes Fotomotiv: das Gipfelkreuz auf dem Götterfelsen. Es wurde 1843 von ehemaligen Schülern der St.-Afra-Schule Meißen gestiftet. © Foto: Jörg Ludewig

Start der Wanderung ist am S-Bahnhof Meißen-Triebischtal. Wer mit dem Auto anreist, findet hier auch reichlich Parkplätze. Der Weg führt vorbei an der berühmten Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen, den Questenberger Weg hinauf nach Korbitz. Hier bietet sich die erste tolle Aussicht, in diesem Fall nach Meißen zur Albrechtsburg.

In Korbitz biegt die Tour links ab auf den Kanonenweg. Bis hier hin ist es unterwegs bei sonnigem Wetter recht ungeschützt. Doch nun geht es hinein in die Garsebacher Schweiz und bewaldetes Gebiet mit Eichen und Weißbuchen. An einem kleinen Parkplatz in der Nähe der Kleingartenalage Stadtblick geht rechts der blau markierte Weg ab. Diesem folgt die Wanderung bis zu einer Weggabelung. Hier gibt es eine grüne Variante, die ebenfalls zur Hohen Eifer führt, jedoch noch etwas anspruchsvoller ist. Unsere Strecke führt weiter über den Naturlehrpfad, bergab Richtung Gainitzbach. Hier ist auch ein kleiner, überdachter Rastplatz. Daran führt der Weg vorbei und etwa 150 Meter rechts, hinauf zur Hohen Eifer. Eine Umrundung des 214 Meter hohen Berges lohnt sich nicht unbedingt. Stattdessen geht es weiter zum Aussichtspunkt „Schöne Aussicht“. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick auf Meißen sowie ins Triebischtal mit dem Zuckerhut und der Huttenburg.

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Am Kanonenweg führt die Wanderung hinein in die Garsebacher Schweiz, einem Gebiet, das durch Pechsteinvorkommen geprägt ist.
Am Kanonenweg führt die Wanderung hinein in die Garsebacher Schweiz, einem Gebiet, das durch Pechsteinvorkommen geprägt ist. © Foto: Jörg Ludewig

Hohe Felsen, malerische Wälder

Die Tour führt ein kleines Stück zurück und dann links weiter durch den Stadtwald bis zur nächsten Aussicht auf dem Götterfelsen. Sein Gipfelkreuz ist ein beliebtes Fotomotiv und wurde 1843 zur Erinnerung an die Gründung der St.-Afra-Schule errichtet. Der gusseiserne Sockel wurde 2019/2020 restauriert, da er im Laufe der Zeit durch Risse sowie Schmierereien und Graffiti in Mitleidenschaft geraten war.Das Felsenplateau wird auch gerne als Picknickplatz genutzt. Wer mag, kann sich dabei in die „Buschnovelle“ des Schriftstellers Otto Ludwig vertiefen. Er lebte und schrieb Mitte des 19. Jahrhunderts in Meißen und entdeckte dort seine Liebe zum Triebischtal. In der 1846 erschienenen Erzählung „Buschnovelle“ lässt er seine Hauptfiguren ebenfalls den Götterfelsen besteigen.Vom Götterfelsen führt die Wanderung nun wieder ein kleines Stück hinab und dann rechts weiter oberhalb der Kleingartenanlage Götterfelsen. Dort, wo der Weg rechts an der Kleingartenanlage weiterführt, biegt die Tour nun links ab zum Königsee, der etwas versteckt liegt. Dieser alte Pechsteinbruch ist ein sogenannter Himmelsteich, ein Weiher, der durch keinen Zustrom gespeist wird, sondern sein Wasser nur durch Grundwasser und Niederschläge erhält. Mit etwas Glück können hier Feuersalamander und Molche beobachtet werden.Von hier aus führt die Tour nun auf dem Naturlehrpfad Stadtwald weiter bis auf die Straße „An der Hohen Eifer“. Nach Überqueren der Hauptstraße gelangt die Wanderung zur Triebisch, an der es bis zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Ein bisschen versteckt liegt der Königsee, ein sogenannter Himmelsteich.
Ein bisschen versteckt liegt der Königsee, ein sogenannter Himmelsteich. © Foto: Jörg Ludewig

Weitere Informationen

Die GPS-Daten sowie die Karte zum Download finden sich bei Wikiloc.

Weitere tolle Tourentipps gibt's in unserer Themenwelt Wandern.

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