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Familie

Familien-Ideen für Garten und Balkon

Ein Familiengarten kann ein Ort voller Abenteuer für Kinder sein und für die Eltern eine Oase der Entspannung. (Familienzeit-Magazin)

Der Familiengarten: Abenteuer für Kinder und Entspannung für Eltern.
Der Familiengarten: Abenteuer für Kinder und Entspannung für Eltern. © Freepik.com/Prostooleh (Symbolbild)

Ein Kinderbeet bepflanzen

Größere Pflanzkästen oder -kübel sind ideale „Kinderbeete“. Die Nachwuchsgärtner haben damit ihr Areal für sich, auf Augen- und Nasenhöhe zum Bestaunen und Beschnuppern, und sie können die Gewächse auch gut gießen. Für den Anfang empfiehlt es sich, vorgezogene Blumen oder Gemüsepflanzen einzupflanzen, zum Beispiel eine Naschtomate, Erdbeeren, Sonnenblumen und Kräuter wie Lavendel, Bergminze oder Zitronenmelisse. Dazwischen können leicht keimende Pflanzen gesät werden, zum Beispiel Kapuzinerkresse. Diese gibt es auch als rankende Sorten. Wer an den Pflanzkübel noch ein Rankgitter schraubt, hat damit gleich einen guten Sonnenschutz geschaffen – vorausgesetzt, die Konstruktion ist fest verschraubt und verankert, damit sie nicht beim Spielen oder einem Windstoß umkippen kann.

Ein Xylofon oder Windspiel basteln

Ein schönes Projekt für einen Nachmittag: Verschieden lange und dicke Aststückchen sammeln, an einem Ende durchbohren, dicken Faden durchfädeln. Dann die Äste der Größe nach sortieren und an einen längeren Ast anbinden, der dann wiederum an den Seiten mit Stricken versehen und zum Beispiel an einem Baumast aufgehangen wird. Mit zwei Hölzern wird das Xylofon zum Klingen gebracht. Wer die durchbohrten Hölzer kreisförmig zum Beispiel an einem stabilen Drahtring oder kleinen Kranz befestigt oder an einer Baumscheibe, erhält ein ganz individuelles Windspiel. Das Ganze kann natürlich noch mit anderen Fundstücken aus dem Garten oder Wald wie Schneckenhäuser, Zapfen oder Federn verschönert werden.

PERSPEKTIVEN SCHAFFEN – TEAMGEIST (ER-)LEBEN
PERSPEKTIVEN SCHAFFEN – TEAMGEIST (ER-)LEBEN

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Wasserspiele? Aber sicher!

Keine Frage, ein Pool im Garten ist an heißen Sommertagen ein wunderbarer Luxus. Im Familiengarten mit Kleinkindern, die noch nicht schwimmen können, ist er eine Gefahrenquelle. Nicht zu unterschätzen sind auch der Platzbedarf sowie der Aufwand für Pflege und Instandhaltung: Das Wasser muss regelmäßig untersucht und chemisch behandelt werden. Hier sind fünf Alternativen für sichere Wasserspiele:

  • Ein Rasensprenger versorgt die Wiese mit Wasser, während die Kinder vergnügt durch die fliegenden Tropfen flitzen.
  • Wasserrutschen aus Gummi nehmen zusammengerollt nicht viel Platz weg und werden bei Bedarf einfach flach auf den Rasen gelegt und an einen Gartenschlauch angeschlossen. Dann das Wasser aufdrehen, und schon spritzt es aus kleinen Düsen und verwandelt die Gummimatte in eine rutschige Spaßlandschaft.
  • Eine kleine Teichpumpe, ein großer Kübel (zum Beispiel Pflanzgefäß oder Mörteleimer) und viele Steine zum Befüllen: Daraus ist ruckzuck ein sicheres Wasserspiel gebaut. Wer dann noch eine Fernbedienung für die Außensteckdose parat hat, kann es auf Knopfdruck plätschern lassen – und bei den Kindern mit dem passenden „Zauberspruch“ jede Menge Eindruck machen. Das funktioniert natürlich auch bei fertigen Mini-Brunnen, wie es sie in großer Auswahl im Baumarkt zu kaufen gibt.
  • Duschen statt baden: Eine Gartendusche nimmt nicht so viel Platz weg wie ein Pool und sorgt ebenfalls für Abkühlung. Die einfachsten Modelle werden einfach mit einem Erdspieß in den Boden gesteckt und an den Gartenschlauch angeschlossen. Es gibt auch Solarduschen, bei denen das Wasser in einem Vorratsbehälter vorgewärmt wird.
  • Eine Matschküche am besten in der Nähe eines Sandkastens wird der Lieblingsplatz für die Kleinen. Hier darf nach Herzenslust gekocht, gerührt, gebacken werden. Im Handel erhältlich sind fertige Modelle. Wer handwerklich geschickt ist, kann aus Europaletten und einer günstigen Spüle aus dem Baumarkt oder Schüsseln auch eine ganz individuelle Outdoor-Küche für die Kleinen bauen.

Dieser Beitrag erschien in der "Familienzeit" 01/2020. Hier kann in der aktuellen Ausgabe geschmökert werden.

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