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Familiendrama in Dresden

Ein Mann steht im Verdacht seine beiden Töchter im Alter von drei und sechs Jahren getötet zu haben.

© Roland Halkasch

Ein 55-jähriger Mosambikaner steht im Verdacht, seine beiden Töchter im Alter von drei und sechs Jahren getötet zu haben. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, befindet sich der Mann bereits in Haft.

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Nachbarn können nicht fassen, dass ihr Mitbewohner seine Töchter umgebracht haben soll. Gorbitz am Tag nach der Tat.

Der Mann wurde am Samstagabend stark alkoholisiert in seiner Wohnung in Dresden-Gorbitz festgenommen. Auch die leblosen Körper der Kinder fanden die Beamten dort vor. Trotz Reanimierungsversuchen konnten zur Hilfe gerufene Ärzte nur noch den Tod der Geschwister feststellen.

Die ehemalige Lebensgefährtin hatte sich zuvor an die Polizei gewandt. Die ebenfalls aus Mosambik stammende 35-Jährige war besorgt, weil der 55-Jährige die gemeinsamen Kinder nicht wie vereinbart zurückgebracht hatte. Sie sollten den Samstag über in der Obhut ihres Vaters verbringen.

Die Polizei geht gegenwärtig von einem gewaltsamen Tod der beiden Mädchen aus. Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung der Kinder wird für Montag erwartet, hieß es.

Das Familiendrama ist bereits der zweite derartige Fall in Dresden dieses Jahr. Erst Anfang dieser Woche hat die Staatsanwaltschaft Mordanklage gegen einen 36-Jährigen erhoben, der im Januar seine dreijährige Tochter aus Heimtücke und niederen Beweggründen getötet haben soll. Der Prozess am Landgericht gegen den Deutschen beginnt am 28. August. (fsc)