merken
Dresden

Farbattacke auf Städtebahn-Züge

Graffitisprayer haben sich an mehreren Triebwagen des insolventen Bahnunternehmens ausgetobt. Die Bundespolizei sucht Zeugen.

Der beschmierte Zug in Dresden.
Der beschmierte Zug in Dresden. © Bundespolizei Dresden

Dresden/Kamenz. Unbekannte haben mehrere abgestellte Züge der Städtebahn Sachsen mit Graffiti besprüht. Wie die Bundespolizei in Dresden am Donnerstagmittag mitteilte, seien Triebwagen in Königsbrück, Kamenz und Dresden betroffen.

Die Taten hätten sich demnach zwischen dem 25. und 31. Juli zugetragen. Insgesamt seien an den Wagen rund 180 Quadratmeter besprüht worden. Den Schaden beziffert die Polizei mit etwa 5.400 Euro.

Anzeige
Spaß und Nervenkitzel pur
Spaß und Nervenkitzel pur

Im Laserland Dresden können auch Erwachsene mal wieder Kind sein: Ein einzigartiges Erlebnis für Kollegen, Freunde und Familie und ideales Geschenk!

Nun wird gegen die Unbekannten wegen Sachbeschädigung ermittelt. Dazu hofft die Polizei auf Zeugen, die Angaben zu den Geschehnissen machen können oder denen womöglich Personen im Bereich der Bahnhöfe aufgefallen sind. 

Weiterführende Artikel

Entwarnung für Mitarbeiter, Ungewissheit für Kunden

Entwarnung für Mitarbeiter, Ungewissheit für Kunden

Es stehen keine Kündigungen bei der Städtebahn im Raum. Der VVO sichert Schaffnern und Lokführern die Übernahme durch einen neuen Betreiber zu. 

Fährt die Städtebahn wieder?

Fährt die Städtebahn wieder?

Ein Zug wurde gesichtet, wie er durch Schlottwitz fuhr. Passagiere beförderte er aber nicht.

So soll es nach dem Stillstand
der Städtebahn weitergehen

So soll es nach dem Stillstand der Städtebahn weitergehen

Nach der Insolvenz: Die wichtigsten Fragen zur Sommerkrise im sächsischen Nahverkehr.

Städtebahn Sachsen meldet Insolvenz an 

Städtebahn Sachsen meldet Insolvenz an 

Seit Donnerstag fahren Ersatzbusse auf den vier Strecken in Ostsachsen. Eine Rückkehr aufs Gleis bis zum Schulanfang wäre laut VVO  "sportlich".  

Die Städtebahn Sachsen hatte vergangene Woche auf ihren vier Strecken von Dresden nach Königsbrück und Kamenz, Pirna-Sebnitz sowie Heidenau-Altenberg den Betrieb eingestellt. Am Montag teilte das Unternehmen mit, dass es einen Insolvenzantrag gestellt hat. Der Verkehrsverbund Oberelbe hat einen Ersatzbusverkehr eingerichtet. (SZ/hoe).

Hinweise zu den Graffitisprayern an die Bundespolizeiinspektion Dresden (0351)81 50 20 

Der betroffene Triebwagen in Kamenz.
Der betroffene Triebwagen in Kamenz. © Bundespolizei Dresden
Schmierereien in Königsbrück. 
Schmierereien in Königsbrück.  © undefined
Der beschmierte Zug in Königsbrück von der anderen Seite.
Der beschmierte Zug in Königsbrück von der anderen Seite. © undefined

Mehr zum Thema Dresden