merken

Faschingsschwimmen abgesagt

Die Elbe ist vom gemütlichen Fluss zum breiten Strom geworden. Seit der zweiten Januarhälfte führt sie deutlich mehr Wasser als üblich. Das hat Folgen.

© Robert Michael

Die Elbe ist vom gemütlichen Fluss zum breiten Strom geworden. Seit der zweiten Januarhälfte führt sie deutlich mehr Wasser als üblich. 1,78 Meter beträgt der durchschnittliche mittlere Wasserstand, lange lag er deutlich über zwei Metern. Zum Monatswechsel erreichte der Pegel seinen vorläufigen Höchststand, jetzt fällt er wieder. Das hat Folgen: Am Sonntag sollte das 20. Faschingsschwimmen der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) stattfinden. Aufgrund erhöhten Sicherheitsrisikos fällt dieses nun aus. „Zudem ist die Elbe ziemlich schlammig, so dass der Untergrund nicht zu sehen ist“, erklärt Dominic Lorenz, Pressesprecher der DLRG Dresden. Die Sicherheit der rund hundert Teilnehmer sei damit nicht mehr gewährleistet.

Anzeige
Wir sind Meister. Wir können das. 

33 Frauen und 242 Männer sind unter den frisch gebackenen Meisterabsolventen der Handwerkskammer Dresden und damit Aushängeschild der „Wirtschaftsmacht von nebenan“.

Binnen eines Tages legte die Elbe Ende Januar kräftig zu. Am Morgen des 30. Januar stand sie bei 2,62 Metern, am Abend des 31. Januar schon deutlich über 3,10 Meter. Der Höchststand waren 3,20 Meter in der Nacht zum 1. Februar. Seitdem fällt der Pegel wieder. Am Freitagnachmittag stand er bei knapp unter drei Metern. In den nächsten Tagen soll er weiter fallen, prognostizierte das Wasser- und Schiffahrtsamt Magdeburg. In Decín war der Labe-Wasserstand nach einem Rückgang zum Monatswechsel am Freitag fast konstant.

Der Richtwert für die erste der vier Hochwasser-Alarmstufen liegt in Dresden bei vier Metern. Dann müssen ein Fluss und das Wetter in seinem Einzugsbereich ständig beobachtet werden. Die Elbeschifffahrt ist bis zu einem Wasserstand von fünf Metern uneingeschränkt möglich. (SZ/csp)