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Fast 26 000 Oberlausitzer unterbeschäftigt

Wer sich qualifiziert oder gerade ein Praktikum absolviert, gilt nicht als arbeitslos. Aus der Statistik fällt er aber nicht.

© Symbolbild: dpa

Bautzen. Im Februar nahmen in der Oberlausitz insgesamt 5 596 Personen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil oder standen aus anderen Gründen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Darüber hat die Arbeitsagentur informiert. 1 318 von ihnen nahmen an Weiterbildungen teil. 894 absolvierten gerade eine Aktivierungsmaßnahme für den Arbeitsmarkt, dazu zählen beispielsweise Praktika in Betrieben. 489 Arbeitslose waren im Januar krank gemeldet und standen deshalb nicht für den Arbeitsmarkt bereit.

Sie alle gelten während der Zeit ihrer Qualifizierungen oder Krankheit nicht als arbeitslos, sondern als unterbeschäftigt. „Niemand wird in der Statistik versteckt“, betont Thomas Berndt, Chef der Bautzener Arbeitsagentur. Die Unterbeschäftigung als Summe aus Arbeitslosen und Teilnehmern an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen belief sich im Januar in der Oberlausitz auf insgesamt 25 862 Personen. (SZ/tbe)

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