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Fast zehn Millionen Euro für Straßen

Nun steht fest, in welche Straßen der Freistaat in diesem Jahr investiert. Den Zeitplan behält das Straßen-Amt vorerst für sich.

© Marko Förster

Von Franz Werfel

Sächsische Schweiz. Es ist ein großes Paket, das der Freistaat in diesem Jahr für die Sanierung von Staats- und Bundesstraßen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge geschnürt hat. Für 9,7 Millionen Euro werden 17 Bauprojekte im Landkreis neu angefangen. Damit gibt es erstmals einen Überblick, wo 2018 in der Region gebaut wird. Zum genauen Zeitplan für die einzelnen Vorhaben will sich das Landesamt für Straßenbau und Verkehr aber erst in einem Monat äußern.

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Mit elf Projekten liegen die meisten in der Sächsischen Schweiz. Das teuerste Vorhaben ist mit 1,1 Millionen Euro der Bau einer neuen Straßendecke auf einer Länge von 2,7 Kilometern zwischen Berggießhübel und Zwiesel. Für fast eine Million Euro wird die Fahrbahn auf drei Kilometern im Dürrröhrsdorf-Dittersbacher Ortsteil Stürza und östlich des Ortes erneuert. Für 700 000 Euro wird die S 171 in und westlich von Bielatal erneuert. 660 000 Euro gehen nach Hellendorf, wo die Decke der Peterswalder Straße auf einer Länge von 2,5 Kilometern erneuert wird. Auch die S 154 südlich von Langburkersdorf samt der Ungerkurve wird in diesem Jahr angepackt. Für eine gute halbe Million Euro wird die Straße wieder flottgemacht.

430 000 Euro werden an der S 169 in Bielatal investiert. Für die Straßendecke auf der S 165 zwischen Ehrenberg und Hohnstein nimmt der Freistaat 400 000 Euro in die Hand. Die S 169 östlich von Bad Schandau bekommt auf 600 Metern ebenfalls eine neue Straßendecke. Die S 164 zwischen Pirna und Lohmen soll in diesem Jahr eine neue Decke bekommen, weil die bisherige nicht mehr genug Grip bietet. Die 2,7 Kilometer lange Strecke sollte bereits im vergangenen Jahr angefasst werden, das wurde aber verschoben, weil bereits viele Bauprojekte in und um Pirna anstanden.