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Gesundheit

Fasten am Abend kann sinnvoll sein

Großes Abendbrot? Oder nur eine Kleinigkeit? Beides geht, sagen Experten. Essen nach 18 Uhr macht nur dann dick, wenn es schon vorher zu viel gab.

Beim Fasten ist feste Nahrung tabu. Bei den Getränken sollte man darauf achten, dass sie "energiearm" sind. Wasser und ungesüßte Tees gehen immer.
Beim Fasten ist feste Nahrung tabu. Bei den Getränken sollte man darauf achten, dass sie "energiearm" sind. Wasser und ungesüßte Tees gehen immer. © WKF/gms/dpa

Bonn. Essen nach 18 Uhr ist nicht automatisch schlecht - und macht auch nicht unbedingt dick. Das gilt ungeachtet dessen, was in manchen Diät-Ratgebern behauptet wird. Trotzdem kann es sinnvoll sein, abends mit der Futterei aufzuhören.

"Das ist immer eine Frage der Gesamt-Energiebilanz", sagt Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Denn wer ohnehin ständig oder zu viel isst, findet abends oft erst recht kein Ende. Da gibt es dann eben nicht nur Abendbrot, sondern anschließend noch Chips und Schokolade auf dem Sofa.

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Eine generelle Regel wie "Nicht nach 18:00 Uhr essen!" kann dann helfen, die Energiezufuhr zu bremsen. So bekommt der Stoffwechsel eine dringend nötige Essenspause - und gewöhnt sich gar nicht erst daran, dass es ununterbrochen Nachschub gibt. "Je öfter ich esse, desto eher esse ich auch zu viel", erklärt Restemeyer.

Grundsätzlich spricht aber nichts gegen ein großes und warmes Abendessen, gerade wenn es mittags zum Beispiel nur ein Brötchen gab. "Das ist immer eine Frage der individuellen Vorlieben", sagt Restemeyer. Eine ausgewogene, vernünftige warme Mahlzeit ist in Sachen Energiebilanz und Gesundheit aber nicht automatisch schlechter als ein kaltes Abendbrot. (dpa-tmn)