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Weißwasser

FDP gegen neues Naturschutzkonzept

Die Einschränkungen am Bärwalder See würden dem Tourismus schaden. Und für die Vögel gibt es Alternativen.

Nach dem Willen der Landesdirektion Sachsen soll mitten auf dem Bärwalder See ein Bärwalder See eine gut drei Quadratkilometer große Naturschutzzone entstehen.
Nach dem Willen der Landesdirektion Sachsen soll mitten auf dem Bärwalder See ein Bärwalder See eine gut drei Quadratkilometer große Naturschutzzone entstehen. ©  Wolfgang Wittchen

Ein Tageblatt-Bericht rief den sächsischen FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst, FDP-Obmann im Verkehrsausschuss des Bundestags auf den Plan: Tageblatt hatte berichtet, dass die Gemeinde Boxberg, Anlieger und die Tourismuswirtschaft von einem Naturschutzkonzept der Landesdirektion Sachsen für den Bärwalder See überrascht worden sind. Das Konzept sieht eine Naturschutzzone inmitten des Sees mit einem Mindestradius von einem Kilometer vor, die es in den bisher beschlossenen Planungen nicht gibt. Die Gemeinde Boxberg und betroffene Verbände lehnen diese Schutzzone vehement ab.

Torsten Herbst sagt dazu: „Sollte der größte See Sachsens künftig nicht mehr uneingeschränkt für Tourismus und Naherholung nutzbar sein, wäre das ein schwerer Rückschlag für die Anliegerkommunen und auch die Lausitz insgesamt. Jahrzehntelange Bemühungen, Tagebaurestlöcher in attraktive Tourismusgebiete zu verwandeln, würden ausgebremst. Ein solches Signal würde Investoren nachhaltig abschrecken und bereits getätigte Investitionen in der Region auf einen Schlag entwerten.“ Er erwarte, dass der Vorgang jetzt auf den Kabinettstisch in Dresden wandert. (red/fth)

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