Teilen: merken

FDP will freie Fahrt auf Augustusbrücke

Die Elbquerung soll künftig für Autos gesperrt sein. Dagegen haben die Altstädter Liberalen jetzt eine Petition gestartet.

© Robert Michael

Noch dürfen Autos über die Augustusbrücke fahren. Doch nach dem für Ende dieses Jahres angekündigten Sanierungsstart soll es damit vorbei sein. Künftig wird Dresdens traditionsreichste Elbquerung zur Flaniermeile, die außerdem nur noch von Radlern, Bahnen sowie Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei genutzt werden darf. Geprüft wird, ob dies auch für Stadtrundfahrten möglich bleibt.

Symbolbild Anzeige
Anzeige

Nicht lange warten, ab ins neue Heim!

Schauen, beraten lassen, mit dem Bauherren sprechen. Kommen Sie zur Baustellenbesichtigung in Dresden am 24. Februar 2019

Den Plan hat der Stadtrat schon 2014 beschlossen. Derzeit wird die Öffentlichkeit mit der Planfeststellung am Genehmigungsverfahren beteiligt. Diese Chance will der Altstädter FDP-Ortsverband nutzen. Denn bis zum 18. Februar können noch Einwände, Hinweise oder Ideen zur Brückensanierung bei der Stadt eingereicht werden. Darauf sollen die Dresdner aufmerksam gemacht werden. „Es wäre uns lieber, wenn auch künftig alle Verkehrsteilnehmer die Brücke gleichberechtigt nutzen könnten“, sagt Ortsbeirat Marko Beger. Deshalb wurde eine Online-Petition gestartet.

Darin wird gefordert, dass Autos, Motorräder und Mofas weiter die Brücke nutzen dürfen – auch mit einem Tempolimit. Speziell an Sommerwochenenden könnte die Brücke für den Verkehr dann schon gesperrt und als Flaniermeile genutzt werden, so bei Festen. Mit der jetzigen Petition soll nicht versucht werden, den Ratsbeschluss zu kippen. „An diese Stufe denken wir noch nicht“, versichert Beger. (SZ/phi)

Die Petition: www.szlink.de/fdp-petition