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FDP will Klarheit beim Fernsehturm

Lange wurde Dresdens höchstes Bauwerk kaum beachtet. Jetzt beschäftigt es die Stadtpolitik.

© Youssef Safwan

Bei der Diskussion um eine Wiedereröffnung des Wachwitzer Fernsehturms für Besucher macht die Fraktion von FDP/Freie Bürger Tempo. Laut einem Antrag, der im September im Stadtrat beschlossen werden soll, wird Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) unter anderem beauftragt, herauszufinden, unter welchen Bedingungen die Telekom dem überhaupt zustimmen würde und wie ein künftiges Betreibermodell für den Turm aussehen könnte. „Erst wenn das geklärt ist, kann über alles andere nachgedacht werden“, sagte Fraktionschef Holger Zastrow. Denn der Turm gehöre nicht der Stadt und wenn die Telekom ablehne, dann „wäre es erledigt“. Er gehe er aber davon aus, dass diese gesprächsbereit sei. Er rechne mit breiter Zustimmung für den Antrag.

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Zudem müsse der Turm 50 Jahre nach Fertigstellung umfassend saniert werden, sagte Zastrow. Das sei im Jahr 2019. Die Kosten dafür müssten ermittelt werden.

Bis die „finale Entscheidung“ für oder gegen Wiedereröffnung des Turmes gefallen ist, soll es dem Antrag zufolge auf dem Gelände keine baulichen und planungsrechtlichen Veränderungen geben wie etwa die Entsiegelung von Park- oder Verkehrsflächen.

Einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie der Telekom-Tochter Deutsche Funkturm, des Freistaates und der Stadt zufolge kostet die einfache Sanierung mit Café sowie Besucherplattform rund 15,5 Millionen Euro, die Luxus-Version mit Seilbahn und einem Wissenschaftspark 61,5 Millionen Euro. Die Angaben waren von der Fernsehturm-Bürgerinitiative bezweifelt worden. (SZ/rah)