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Dresden

FDP will mehrere kleine Elbebrücken

Nachdem die Grünen die CDU-Ideen für eine neue Brücke im Dresdner Osten kritisiert haben, äußern sich nun auch die Freien Demokraten. 

Das Blaue Wunder soll entlastet werden.
Das Blaue Wunder soll entlastet werden. © Archivbild: Sven Ellger

Auch die FDP reagiert jetzt auf den CDU-Vorschlag, Weichen für eine neue Elbebrücke im Dresdner Osten zu stellen. „Das Wahlkampfmanöver ist zwar durchschaubar“, erklärt Christoph Blödner, FDP-Spitzenkandidat für den Wahlkreis Loschwitz/Leuben. „Trotzdem ist die berühmte Brücke zwischen Körner- und Schillerplatz ein Nadelöhr, das besonders für Berufspendler ein dauerhaftes Ärgernis darstellt.“

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Dresden brauche ein langfristiges Verkehrskonzept für den Dresdner Osten – auch unter Einbeziehung der Waldschlößchenbrücke und der Pirnaer Sachsenbrücke. Durch bessere Zufahrten und Zubringerstraßen könnte Verkehr vom Blauen Wunder dorthin verlagert werden. Die Waldschlößchenbrücke zeige, wie wichtig die Einbeziehung der Stadtgesellschaft ist, um einen positiven Diskurs zu entwickeln. 

Völlig offen sei, was am Ende der Debatte steht. Blödner glaubt, dass ein Konzept mit mehreren kleinen Brücken in Dresden, etwa in Niederpoyritz, tragfähiger ist. (SZ/phi)