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Feld und Wald brennen

© FFw Kriebstein

Die Fläche im Stadtwäldchen ist für die Harthaer Feuerwehrleute glücklicherweise gut erreichbar.

Von Heike Heisig

Hartha/Ehrenberg. Waldbrände halten die Feuerwehrleute in diesen heißen Tagen an mehreren Orten in Atem. In Hartha war das Feuer am Sonntagmittag schnell unter Kontrolle. „Wir wurden gegen 13 Uhr ins Stadtwäldchen gerufen“, sagte Wehrleiter René Greif auf Anfrage dem DA. Schätzungsweise 100 Quadratmeter Waldfläche seien betroffen gewesen. Das Stück lag an dem Areal, auf dem bei Orkan „Friederike“ im Januar unzählige Bäume zu Bruch gingen und das erst vor kurzem bis auf Totholz, das liegenbleiben soll, beräumt worden ist.

Insgesamt 15 Einsatzkräfte rückten dem Feuer zuleibe. Dafür waren die vier Fahrzeuge auf der B 175 stationiert. Von dort aus bauten die Helfer eine Schlauchverbindung über etwa 40 Meter Wegstrecke auf. Während des Einsatzes mussten die Kraftfahrer auf der Töpelstraße mit einer Fahrspur auskommen. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet. Weshalb es zu dem Brand gekommen ist, war für die Helfer nicht ersichtlich.

Vermutlich ein Stein, der beim Drillen in das landwirtschaftliche Gerät geraten ist, könnte das Feuer auf einem Feld in Ehrenberg ausgelöst haben. Dazu rückten die Ortswehren von Kriebethal, Grünlichtenberg und Reichenbach am Sonnabend gegen 20.30 Uhr aus. Die Alarmierung der Sirene läutete auf der Seebühne in Kriebstein fast pünktlich das Showprogramm ein. Für die 25 Feuerwehrleute „spielte die Musik“ nun in Ehrenberg. Als sie eintrafen, hatten die Landwirte schon einen Pflug im Einsatz, um das Ausbreiten der Flammen zu verhindern. „Wir haben den Brand abgelöscht“, berichtete Kriebsteins Wehrleiter Sven Knechtel auf Anfrage. Auf den sechs Fahrzeugen sei mit mehreren tausend Litern Wasser ein ausreichender Löschwasservorrat vorhanden gewesen.

Wegen eines guten Miteinanders von Feuerwehrleuten und Landwirten sei der Einsatz relativ kurz gewesen. Somit konnten die Ehrenamtlichen noch einen Teil des Abends genießen. „Von größeren Feldbränden sind wir bislang glücklicherweise verschont geblieben“, so der Wehrleiter.