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Fernfahrer nach Unfallflucht gestellt

Ein Fernfahrer beschädigt Leitplanken auf der Autobahn und flüchtet. Weit kommt er aber nicht.

© Symbolbild: dpa

Bautzen. Am Montagmorgen entdeckten Beamte der Autobahnmeisterei auf der Autobahn 4 unweit der Anschlussstelle Bautzen-Ost 16 beschädigte Leitplanken. Offenbar war ein größeres Fahrzeug an den Schutzplanken entlanggeschrammt und hatte erheblichen Schaden angerichtet. Anschließend hatte der Fahrer die Unfallstelle verlassen. Streifen der Autobahnpolizei suchten infolgedessen auf den Parkplätzen entlang der Fernstraßen nach dem Unfallverursacher und trafen ihn auf einem Schotterplatz im Bautzener Ortsteil Burk. Der 44-jährige Fernfahrer wird sich nun für die Unfallflucht verantworten müssen. Wie hoch der entstandene Sachschaden an den Leitplanken und am Sattelzug ist, kann derzeit noch nicht beziffert werden. (szo)

Polizeibericht vom 24. Juli

Polizei beendet Autofahrt

Bautzen/Salzenforst. Zwei Fahrzeugführern untersagte die Bundespolizei in der Nacht von Montag zu Dienstag wegen ihrer Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz die Weiterfahrt.

Gegen 22 Uhr kontrollierten Beamte einen Opel Vivaro auf dem Autobahnrasthof Oberlausitz Nord. Die Stadt Berlin fahndete bereits nach dem Fahrzeug, weil des Halter nicht über eine Haftpflichtversicherung verfügte. Den Nachweis über das Bestehen einer aktuellen Versicherung konnte der 41-jährige polnische Fahrer nicht erbringen.

Ein weiteres Fahrzeug kontrollierten die Beamten gegen zwei Uhr an der Anschlussstelle Salzenforst.. Der Ford Mondeo aus dem Raum Trier war seit Mai außer Betrieb gesetzt worden und der Versicherungsschutz seit März erloschen. Der 42-jährige polnische Fahrer konnte ebenfalls keine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorlegen. Am Fahrzeug waren die vorderen Kennzeichen entstempelt und die Hinteren mit einem Amtssiegel von Trier und einem HU-Siegel versehen, welche augenscheinlich gefälscht waren. Der Mann wird sich nun wegen Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten müssen. (szo)

Alkohol- und Drogenfahrer aus dem Verkehr gezogen

Bautzen/Wilthen. Am Montagnachmittag konnte die Polizei einen mutmaßlichen Drogenfahrer auf der Robert-Müntzer-Straße in Bautzen stellen. Ein Drogenschnelltest ließ bei dem 31-jährigen Fahrer eines VW-Golf auf den Konsum von Chrystal schließen. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und ordneten einen Bluttest an.

In Wilthen rückte gegen 17.45 Uhr ein weiterer Autofahrer in den Fokus der Beamten. Er saß bei der Kontrolle an der Neukircher Straße nicht mehr ganz nüchtern am Steuer seines Autos. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 42-Jährigen einen Wert von 0,76 Promille. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit ein.

Beide Autofahrer müssen nun mit mindestens einem Monat Fahrverbot, zwei Punkten in Flensburg und 500 Euro Bußgeld rechnen. (szo)

Am Steuer eingeschlafen

Bautzen. Vermutlich weil er hinter dem Steuer seines Mercedes einschlief, verlor am Montagabend ein 48-Jähriger auf der A 4 die Kontrolle über das Fahrzeug und krachte im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Bautzen-Ost und Weißenberg in die Warnbarken. Nach dem Unfall fuhr er zunächst weiter, informierte jedoch telefonisch die Polizei. Die traf den Mann am nächsten Parkplatz. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Unfallschaden von etwa 2.000 Euro. Gegen den 48-Jährigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht ermittelt. (szo)

Internationale Fahndung nach gestohlenem Motorrad

Laußnitz. Am Montag zwischen 11 und 16.30 Uhr haben Unbekannte an der Würschnitzer Straße ein Motorrad im Wert von 5.000 Euro entwendet. Die schwarze KTM 690 SM trug zum Zeitpunkt des Diebstahls das amtliche Kennzeichen KM Y 30. Inzwischen läuft eine internationale Fahndung nach dem elf Jahre alten Bike. (szo)

Kollision beim Fahrspurwechsel

Uhyst. Bei einem Fahrspurwechsel hat sich am Montagnachmittag auf der Autobahn 4 bei Uhyst ein Unfall ereignet. Ein 22-jähriger VW-Fahrer wollte auf die linke Fahrspur wechseln, als er gegen einen Hyundai prallte. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß zwar niemand, jedoch belief sich der Sachschaden auf 7.500 Euro. (szo)

Geschwindigkeit in Kotitz kontrolliert

Weißenberg. In einer einstündigen Sicherheitskontrolle fuhren am Montagvormittag von 35 Fahrzeugen sieben zu schnell durch die Lichtschranke der Polizei. Der schnellste Fahrzeugführer war mit 69 Kilometern pro Stunde unterwegs – 19 Sachen schneller als erlaubt. Die Beamten stoppten alle Ertappten, erklärten ihnen die Situation und kassierten ein Verwarngeld von jeweils 35 Euro. (szo)

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