merken
Arbeit und Bildung

Fernlehrgang, Fernstudium oder Webinar?

Gibt man sich mit seinem einstmals erworbenen Berufsabschluss nicht zufrieden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich weiterzubilden.

© Pixabay

Wer aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie von Kurzarbeit betroffen ist, hat jetzt die Chance, seine beruflichen Qualifikationen zu erhöhen. Das geht auch ganz bequem von zuhause aus mit einem Fernlehrgang, einem Fernstudium oder einem Webinar. Wir zeigen, worin die Unterschiede liegen.

Jetzt weiterbilden: Die Corona-Krise als Chance betrachten

Viele Unternehmen und Arbeitnehmer werden durch die Corona-Krise besonders gefordert. Doch anstatt zu resignieren, kann die Krise auch als Chance genutzt werden. Um gestärkt aus der aktuellen Situation hervorzugehen, kann eine Weiterbildung oder Fortbildung sinnvoll sein. Durch Studium, Lehrgang oder Webinar kann man sich neue Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen und so sein berufliches Profil schärfen. Das kann ein hohes Maß an Sicherheit geben – vor allem in Anbetracht dessen, dass bei vielen Betrieben noch nicht absehbar ist, welche Langzeitschäden die Corona-Pandemie hinterlassen wird.

Technische Universität Dresden
TU Dresden News
TU Dresden News

Was passiert an der Exzellenzuniversität TU Dresden? Aktuelle News und Informationen finden Sie in unserer Unternehmenswelt.

Angebote zur Weiterbildung gibt es viele. Für alle, die sich überfordert fühlen, kann ein Coaching zur Unterstützung sinnvoll sein. So lässt sich herausfinden, welche beruflichen Veränderungen einen selbst weiterbringen können.

Fernlehrgang: Wissen erweitern und weiterbilden

Möchte man sich im großen Rahmen beruflich weiterbilden, ist eine Aufstiegsfortbildung eine gute Entscheidung. In Zeiten des Social Distancing bieten sich hier vor allem Fernlehrgänge in Teilzeit oder Vollzeit an. Zum Abschluss gibt es eine Prüfung, deren Teilnahme verpflichtend ist.

Mit einem speziellen Fernlehrgang oder Online-Weiterbildung kann man also in die nächst höhere Ausbildungsstufe gelangen und zum Beispiel einen Meister-Titel oder den Fachwirt erwerben. Vor allem ab August 2020 kann sich dieser Weg lohnen, denn dann können Bildungshungrige vom geänderten Aufstiegs-BAföG profitieren. Anstatt wie bislang nur eine finanzielle Unterstützung zu erhalten, sind weitreichende Verbesserungen vorgesehen. Dazu gehören unter anderem folgende:

· Gab es bislang einen einkommensabhängigen Unterhaltszuschuss, wird dieser nun in einen Vollzuschuss umgewandelt

· Künftig gibt es für Lehrgangs- und Prüfungskosten statt wie bisher 40 % bis zu 50 % vom Staat dazu, der Rest wird als Darlehen gewährt

· Zudem kann man nun mehrfach von der Förderung profitieren und eine Förderung auf allen drei Fortbildungsstufen erhalten

· Wer Kinder hat, erhält außerdem einen höheren Kinderbetreuungszuschlag

Die besten Akademien zur Aufstiegsfortbildung zum Fachwirt bzw. zur Fachwirtin lassen sich gezielt online finden.

Fernstudium: Erwerb eines akademischen Grads auf Universitätsniveau

All diejenigen, die einen akademischen Abschluss anstreben, können diesen über ein Fernstudium erwerben. Am Ende steht eine wissenschaftliche Arbeit, deren Bestehen für die Teilnehmer einen akademischen Grad mit sich bringt – Diplom, Bachelor oder Master.

Für viele ein großer Vorteil: Beim Fernstudium eignet man sich das Wissen selbst von zuhause aus an. Präsenztage oder Anwesenheitspflichten wie in klassischen Universitäten gibt es nicht.

Webinar: Aktive Wissensvermittlung

Die dritte Möglichkeit, auch während der Corona-Krise nicht auf Weiterbildung zu verzichten, bieten Webinare. Hier gibt es ganz unterschiedliche Weiterbildungsangebote, etwa auch spezielle Kurse für von Kurzarbeit Betroffene. Diese reichen von Sprachkursen über Kurse zur Allgemeinbildung bis hin zu Medienkursen.

Charakteristisch für Webinare ist, dass das Wissen von einem Moderator/Organisator live über das Internet vermittelt wird. Es kann sowohl Individualschulungen als auch Online-Seminare mit bis zu mehreren hundert Personen geben.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur Silke Bremer.

Mehr zum Thema Arbeit und Bildung