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GNTM: Romy, du hast die Haare schön

In der fünften Folge von "Germany's Next Topmodel" sind die Kandidatinnen umgestylt worden. Die 19-jährige Hirschfelderin hatte wieder einmal Glück.

Zuerst posierten Romy (links vorn) und die anderen Topmodel-Anwärterinnen noch ohne Heidi Klum. Später hatte sich die Modelmama in das Foto montieren lassen, mit dem für die Pro7-Modelshow geworben wird (rechts).
Zuerst posierten Romy (links vorn) und die anderen Topmodel-Anwärterinnen noch ohne Heidi Klum. Später hatte sich die Modelmama in das Foto montieren lassen, mit dem für die Pro7-Modelshow geworben wird (rechts). © Pro Sieben

Wer die ProSieben-Modelshow "Germany's Next Topmodel" (GNTM) regelmäßig schaut, weiß, dass Heidi Klum die Kandidatinnen nicht nur über den Laufsteg "marschieren" lässt. Sie stellt ihnen auch immer wieder herausfordernde Aufgaben. In der vierten Folge vor einer Woche mussten sie sich beispielsweise nackt - nur mit etwas Schaum bedeckt - präsentieren.

Am Donnerstagabend stand in der fünften Folge der aktuellen GNTM-Staffel ein Umstyling auf dem Programm. Das sorgte in den vergangenen Staffeln immer wieder für Krokodilstränen und Schreikrämpfe. Denn die neuen Frisuren sind bei einigen Topmodel-Anwärterinnen radikal kurz oder auch farblich gewagt.

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Abschied von der langen Mähne?

Muss auch Romy Wolf (19) aus Hirschfelde von ihrer langen Mähne Abschied nehmen? Die junge Oberlausitzerin hatte sich mit dem Wissen, dass ihr die Haare abgeschnitten werden könnten, bei GNTM beworben. Das Risiko sei sie gerne eingegangen, um ein Teil der beliebten Show zu sein, meint Romy.

Was so leicht gesagt ist, fällt dann beim tatsächlichen Haarschnitt wahrscheinlich schwerer. Auch Romy hatte insgeheim auf keinen allzu radikalen Schnitt gehofft. Denn die Hirschfelderin ist es nach eigener Aussage gewohnt, lange Haare zu haben. Nur in der Grundschule hatte sie wirklich kurze Haare, seitdem lässt Romy sie lang wachsen. Nur manchmal schneidet sie die Spitzen ab, aber maximal zwei Zentimeter. Als sie zwölf war, musste sie sich ausnahmsweise etwas mehr abschneiden, weil sie sich zu Weihnachten versehentlich ein paar Haare abbrannte.

Die Sorge der 19-Jährigen war unbegründet, denn sie gehörte zu denjenigen Kandidatinnen, die vom Umstyling verschont blieben. "Warum wurde ich nicht genannt?", fragte Romy noch etwas ungläubig, als sie von Heidi Klum nicht fürs Umstyling aufgerufen wurde. Die Modelmama gab später die Erklärung: "Ihr habt den perfekten Look."

Sie hätte sich gerne ein Umstyling von Heidi gewünscht, weil sie ein großer Heidi-Fan sei, durfte Romy in die Kamera sagen. Doch GNTM ist eben keine "Wünsch Dir was"-Show. So blieb die Hirschfelderin mit weiteren Kandidatinnen in der Model-Wohnung und durfte dem Umstyling der anderen per Bildschirm zuschauen. "Schnipp, schnapp, Haare ab!" hieß es unter anderem für Mareike - was bei Romy für Entsetzen sorgte.

Romy: Kann mir vorstellen, mich umstylen zu lassen

Würde sich Romy für ein richtiges Shooting ihre langen Haare abschneiden lassen? "Wenn es für eine sehr bekannte Marke wäre oder sogar für ein Musikvideo, dann ja", so ihre Antwort. "Aber ich denke, man könnte für solche Fälle auch hochwertige Perücken verwenden", fügt die 19-Jährige hinzu. "Ich glaube, dass man viel mit Perücken arbeiten kann, aber wenn ich hauptberuflich ein erfolgreiches Model werden sollte und ich unbedingt einen Job haben möchte, für den ein krasses Umstyling verlangt wird, dann könnte ich mir schon vorstellen, mich in jeglicher Art umstylen zu lassen." Natürlich hänge sie sehr an ihren Haaren, aber es seien eben auch nur Haare, die auch wieder nachwachsen würden.

Bei GNTM will sie - soweit es geht - alle Aufgaben erfüllen. "Schließlich schafft man es meistens nur ein mal im Leben, dort mitzumachen", sagt Romy. "Es ist eine andere Frage, ob man sich bei allem überwinden kann."

Wo sie sich schwer überwindet, ist das Lästern über ihre Mitbewerberinnen. Dafür sind andere Kandidatinnen zuständig. Zum Beispiel die 20-jährige Linda, die die Rolle der "Bösen" übernimmt. Und die "Böse" braucht es auch in den nächsten Folgen noch - wegen dem Entertainment-Effekt -, weshalb es Linda in die nächste Runde geschafft hat. So wie auch Romy. Die 19-jährige Hirschfelderin ist eher die "gute Freundin". "Wenn du weinen musst, wein. Wein dich aus", sagt sie zu Amina, als die Rotz und Wasser über ihre gekürzten Haare heult.

Auf ihrem Instagram-Profil hat Romy ein Videogespräch während des GNTM-Drehs mit ihrem Eltern und ihrem Freund gepostet. In der aktuellen Folge war diese Szene allerdings nicht zu sehen.
Auf ihrem Instagram-Profil hat Romy ein Videogespräch während des GNTM-Drehs mit ihrem Eltern und ihrem Freund gepostet. In der aktuellen Folge war diese Szene allerdings nicht zu sehen. © privat

Wegen Hautkrankheit gemobbt

Dass sich Romy zurückhält, wenn es um Streit und Lästern geht, hängt vielleicht mit eigenen Erlebnissen in der Kindheit zusammen. In jungen Kindertagen litt sie unter Neurodermitis und wurde wegen dieser Hautkrankheit böse gemobbt, wie sie berichtet. Sonntags, wenn ihr bewusst wurde, dass sie am nächsten Tag wieder zur Schule gehen muss, bekam sie aus heiterem Himmel Fieber, Husten und Kopfschmerzen. Der schlimme Psychoterror und die damit verbundenen Folgen bestimmten lange Zeit ihren Alltag. Sie könne sich deshalb vor Leuten generell ganz schwer öffnen und stehe nicht so gerne im Mittelpunkt, meint die 19-Jährige.

Für eine Show wie "Germany's Next Topmodel" sei sie dennoch gemacht, weil sie immer wieder aufstehen kann, findet Romy.

Die Hirschfelderin überzeugte Heidi Klum und Gastjuror Christian Cowan natürlich nicht als "gute Freundin", sondern mit tollen Posen auf dem Laufsteg. "Das sah toll aus", fand die Modelmama. Und Fotograf Mato, der die Endposen der Models mit seiner Kamera einfing, fand: "Augenaufschlag, Augenkontakt, das hat alles top gepasst." Romys Angst, sie könnte diesmal rausfliegen, war unbegründet. Und so sangen die Topmodel-Anwärterinnen auch diesmal den Abschiedssong "Diamonds" von Rihanna für eine andere Kandidatin: die 21-jährige Berliner Studentin Amina.

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