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KaDeWe und Mystery im Osten: ARD plant neue Serien

Die ARD plant eine internationale Mysteryserie. Gedreht wird im Oderbruch. Und das ist nicht das einzige Serien-Highlight, das in Planung ist.

Die ARD plant mehrere neue Serien.
Die ARD plant mehrere neue Serien. © Archiv/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Hamburg. Eine übernatürliche Mystery-Thriller-Serie aus Brandenburg, eine Impro-Serie über den unkonventionellen Paartherapeuten Kranitz mit Gastauftritten von Bjarne Mädel, Charly Hübner und Anna Schuch oder eine Serie aus der Glanzzeit des Kaufhauses des Westens (KaDeWe): Die ARD will in den kommenden Monaten mit besonderen Produktionen bei ihren Zuschauern punkten.

So steht vom 15. Oktober an die Impro-Serie "Kranitz - Bei Trennung Geld zurück" von und mit Jan Georg Schütte in der ARD-Mediathek abrufbereit, wie die Degeto am Dienstag in Hamburg mitteilte. Die ARD-Tochter kauft für die Senderkette Spielfilme und Serien ein.

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In der Pipeline ist zudem die Thrillerserie "Schneller als die Angst" mit Felix Klare als brutalen Frauenmörder und Friederike Becht als ehrgeizige LKA-Ermittlerin, die Anwaltsserie "Legal Affairs" mit Lavinia Wilson. Hinzu kommt noch eine Serie von Julia von Heinz über vier ungleiche junge Leute in Berlin: "KaDeWe - Jetzt ist unsere Zeit" wird von der ARD Degeto als Weihnachts-Highlight angekündigt.

Mysterythriller-Serie für die ARD-Mediathek

Doch auch internationale Produktionen sind bereits festgezurrt: Im brandenburgischen Oderbruch soll demnächst eine internationale Mysteryserie mit Karoline Schuch, Felix Kramer und Lucas Gregorowicz gedreht werden. Die achtteilige Premium-Serie wird gemeinsam mit Syrreal Entertainment und den amerikanischen CBS Studios exklusiv für die ARD-Mediathek produziert. In der Mysterythriller-Serie mit übernatürlichem Dreh kommen eine Ex-Polizistin (Schuch) und ein Kriminalkommissar nach dem ungeheuerlichen Fund eines Leichenbergs im Oderbruch einem unvorstellbaren Geheimnis auf die Spur. Der Serienmordfall scheint mit einem alten, gemeinsamen mysteriösen Fall der beiden zusammenzuhängen. Vor 20 Jahren war ihr Bruder angeblich bei der Oderflut 1997 ertrunken.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto, geht davon aus, dass die neue Serie mit dem Arbeitstitel "Oderbruch" internationale Strahlkraft entfalten wird. Sie sei "frischer Content, der zum 'Bingen' einladen wird", sagte er laut Mitteilung. Als Binge-Watching wird exzessives Serienschauen bezeichnet. Eine CBS-Vertreterin bezeichnete "Oderbruch" indes als "die perfekte Mischung aus einer ausgesprochen originellen Drama-Serie mit einer zeitgenössischen und einzigartigen Interpretation eines allseits beliebten Genres".

Die Dreharbeiten sollen im Frühjahr 2022 starten. Regisseur ist Adolfo J. Kolmerer gemeinsam mit Christian Alvart. Hauptautor und Serienschöpfer ist Arend Remmers, der das Serienkonzept zusammen mit Kolmerer entwickelt hat. (dpa)

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