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Reporter Thilo Mischke wieder investigativ unterwegs

In der Reportage "Deutschland radikal" geht es um Hass in der Gesellschaft, Verschwörungsideologien und Querdenker.

Thilo Mischke bei einer seiner Reportagen. Diesmal geht es um Hass und Radikalisierung in Deutschlan.
Thilo Mischke bei einer seiner Reportagen. Diesmal geht es um Hass und Radikalisierung in Deutschlan. © ProSieben

Berlin. Reporter Thilo Mischke ist wieder investigativ für den Sender ProSieben im Einsatz - dieses Mal geht es um den Hass in unserer Gesellschaft. Der Titel seiner Reportage: "Deutschland radikal". Sie soll am 6. September um 20.15 Uhr laufen.

Die Kernfragen laut ProSieben-Mitteilung: "Warum radikalisieren sich Menschen? Was treibt sie dazu, sich Verschwörungsideologien anzuschließen? Welche Verantwortung hat die Gesellschaft ihnen gegenüber? Und warum ist das, woran sie glauben, so gefährlich?"

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Mischke trifft eine Aktivistin und Mutter, deren Familie sich von ihr abgewandt hat, seitdem sie sich der Querdenker-Szene angeschlossen hat. Er recherchiert undercover, um die Strukturen und Einflussnahmen der Bewegung offenzulegen. Er wird von einer Aussteigerin davor gewarnt, dass sich die Szene immer weiter im rechten politischen Spektrum bewegt. Mischke spricht mit dem Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, über die demokratiezersetzende Wirkung von Hass.

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"Seit März 2020 recherchiere ich zum Thema Hass und Radikalisierung in Deutschland und war beeindruckt, wie aggressiv manche Menschen reagieren, wenn man mit ihnen darüber redet", wird Mischke zitiert. "Wenn ich nicht an das glaube, woran sie glauben, bin ich in ihren Augen weniger wert. Mit Fakten kommt man nicht weit, daher bin ich mit ihnen in einen Dialog getreten. Ich wollte wissen: Wie radikalisieren sich Menschen? Was befeuert sie? Was sagt das alles über den Zustand unserer Demokratie?" (dpa)

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