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Geld und Recht

Festgeld für mehr als ein Jahr lohnt selten

Etwas müssen sich Sparer noch gedulden. Bald aber sollen die Leitzinsen wieder steigen. Worauf man achten muss:

© dpa/Peter Kneffel (Symbolfoto)

Berlin. Sicherheit ist vielen Sparern wichtig. Allerdings werfen verzinste Angebote von Finanzinstituten momentan nur wenig ab. Sparer sollten ihr Geld deshalb nicht zu lange fest anlegen, rät die Stiftung Warentest in der Zeitschrift "test" (Heft 7/2019).

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Eine Festgeldanlage für mehr als ein Jahr lohnt sich aus Sicht der Experten erst, wenn das Zinsniveau wieder steigt. Viel mehr als 1 Prozent Zinsen bekommen Sparer bei empfehlenswerten Angeboten nicht. 

Vorsicht bei der Wahl der Anlage-Länder

Der beste Anbieter ist demnach derzeit Klarna mit einem Zinssatz von 1,02 Prozent. Die Mindestanlagesumme liegt aber bei 10.000 Euro. Für jeweils mindestens 5.000 Euro bekommen Sparer bei der Credit Agricole 1,01 Prozent und bei der TF Bank 0,95 Prozent.

Bei verlockenden Angeboten von Zinsportalen sollten Verbraucher genau hinschauen: Hier hegen die Experten Zweifel, ob die Einlagensicherungssysteme bei einigen wirtschaftsschwachen Ländern Sparer nach einer Bankenpleite reibungslos und zügig entschädigen können. Skeptisch bewerten die Warentester Angebote von Banken zum Beispiel aus Bulgarien, Griechenland, Malta, Lettland oder Rumänien.

Ratsam sind nur Angebote aus Ländern, die von den drei großen Ratingagenturen eine Topbewertung für ihre Wirtschaftskraft bekommen haben. Denn bis heute gibt es keine gemeinsame europäische Einlagensicherung. Jedes Land ist allein verantwortlich.