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Pirna

Festnahme an der Autobahn

Ein Mann war nach Deutschland gekommen, obwohl gegen ihn eine Einreisesperre gilt. Er wurde in einem beschleunigten Verfahren abgeschoben.

© Symbolfoto: Marko Förster

Nach der Kontrolle eines Reisebusses auf dem Parkplatz am Heidenholz an der A17  musste am Dienstag ein Albaner aussteigen. Für ihn ging es direkt in die Diensträume des Bundespolizeireviers Breitenau.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass gegen den Mann (27 Jahre) ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik Deutschland bestand. Im Jahr 2018 wurde der Albaner mit einem gefälschten Personalausweis in Schleswig-Holstein festgestellt, im Anschluss durch die Ausländerbehörde ausgewiesen und mit einer Einreisesperre bis 2024 belegt.

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Die Staatsanwaltschaft Pirna führte gegen ihn ein beschleunigtes Verfahren am Amtsgericht Pirna durch. Das Gericht verhängte gegen den albanischen Staatsangehörigen eine Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen. Darüber hinaus bestand für den Albaner die Möglichkeit, diese gegen Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 700 Euro auszusetzen. Bei einer erneuten unerlaubten Einreise in das Bundesgebiet droht seine Verhaftung.

Nach Abschluss des beschleunigten Verfahrens erfolgte die Zurückschiebung des Albaners nach Tschechien, informiert die Bundespolizeiinspektion. (SZ)