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Deutschland & Welt

Festnahmen nach Schüssen in Darmstadt

In Darmstadt wird geschossen, drei Männer werden verletzt. Die Polizei meldet kurz darauf erste Festnahmen. Was genau geschehen ist, bleibt aber unklar.

Schwer bewaffnete Polizisten sichern nach einer Schießerei ein Wohngebiet in Darmstadt
Schwer bewaffnete Polizisten sichern nach einer Schießerei ein Wohngebiet in Darmstadt © Boris Roessler/dpa

Darmstadt. Nach einem Vorfall mit Schüssen und mehreren Verletzten in Darmstadt hat die Polizei die Festnahme von drei Verdächtigen gemeldet. "Inwieweit diese mit der Tat in Verbindung stehen, bedarf weiterer Ermittlungen", sagte eine Sprecherin der Polizei am Donnerstag. Die Fahndungsmaßnahmen liefen weiter. Erkenntnisse, dass eine Gefahr für Unbeteiligte vorliege, habe man nicht. "Alle bisherigen Ermittlungen deuten auf Streitigkeiten zwischen zwei Familien hin", hieß es.

Gegen 17.15 Uhr hätten Zeugen über Notruf die Polizei alarmiert und eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen sowie Schussgeräusche gemeldet. Bislang seien drei Männer mit Schussverletzungen in Krankenhäuser gebracht worden, erklärte die Polizeisprecherin. Ob bei der Auseinandersetzung weitere Personen verletzt wurden, sei noch unklar. "Eine Tatwaffe konnte bislang noch nicht sichergestellt werden."

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Wegen des Vorfalls laufe ein "größerer Polizeieinsatz" im Stadtteil Kranichstein. Einsatzkräfte mit schusssicheren Westen, Helmen und Maschinenpistolen waren auf den Straßen zu sehen. Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Die Verdächtigen wurden laut den Ermittlern bei zwei Fahrzeugkontrollen festgenommen. Zu deren und der Identität der Verletzten machte die Polizei keine weiteren Angaben.

Auch der Ablauf der Auseinandersetzung und die Zahl der Beteiligten blieben Stunden nach dem Vorfall unklar. Die Polizei konnte auch nicht sagen, ob mehrere Streitparteien Schüsse abfeuerten. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter riefen die Ermittler dazu auf, den Tatort im Bereich der Parkstraße zu umfahren. Dort laufe die Spurensicherung, Zeugen würden befragt. (dpa)

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