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Festung Königstein erneut mit Besucherminus

Das Wetter hat der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz 2013 erneut einen Strich durch die Bilanz gemacht.

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© dpa

Königstein. Das Wetter hat der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz 2013 erneut einen Strich durch die Bilanz gemacht. Mit insgesamt rund 465.800 Gästen verzeichnete eines der beliebtesten Ausflugsziele im Freistaat erneut ein leichtes Besucherminus von 2,5 Prozent, wie die staatliche Verwaltung am Mittwoch bekanntgab. Im Vergleich zum Vorjahr kamen rund 12.000 Menschen weniger, allein im Hochwassermonat Juni rund 17.600.

Der Verlust konnte mit dem Ansturm auf den Weihnachtsmarkt im milden Dezember teilweise ausgeglichen werden. Der Anteil ausländischer Besucher ist auf ein Fünftel und damit leicht angewachsen. Vor allem Russen kommen dank der zusätzlichen Flugverbindungen nach Dresden. Der Freistaat investierte 2013 weitere rund 3,5 Millionen Euro in Baumaßnahmen, in diesem Jahr stehen Mittel in gleicher Höhe bereit.

Das Geld fließt auch in die Sanierung von vier Gebäuden an der Westseite. Dort wird voraussichtlich im Mai 2015 die erste umfassende Dauerschau zur rund 700-jährigen Geschichte des Areals eröffnet, wie Geschäftsführerin Angelika Taube sagte. Hunderte Exponate vom Schriftstück bis zu lebensgroßen Fürstenbildern sollen unter dem Titel „In lapide regis“ die wechselvolle Entwicklung „Auf dem Stein des Königs“ zeigen - von der Ersterwähnung als Burg 1233 bis zur Gründung des Museums 1955. (dpa)