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Feuerwehr-Fuhrpark wird modernisiert

Das neue Fahrzeug soll in Gröba stationiert werden. Davon profitieren auch andere Stadtteilwehren.

© Symbolbild/Uwe Soeder

Von Stefan Lehmann

Riesa. Die Riesaer Feuerwehr bekommt voraussichtlich zum Jahreswechsel ihr neues Einsatzfahrzeug vom Typ HLF 10. Die Stadtverwaltung teilte auf Anfrage mit, das Auto solle Ende 2018 oder Anfang 2019 in Gröba stationiert werden. „Im Ergebnis dessen findet ein Ringtausch von Fahrzeugen für die Wachen Riesa Stadt und Canitz statt“, so Stadtsprecher Uwe Päsler. Finanziert werde das moderne Fahrzeug über Fördergelder, die der Landkreis finanziert. Bereits im Februar hatte Baubürgermeister Tilo Lindner auf einer Jahresversammlung das neue Fahrzeug in Aussicht gestellt. Neben dieser Modernisierung des Fuhrparks will die Stadtverwaltung auch einen Gerätewagen zur Gefahrgut-Abwehr anschaffen. Dieses Vorhaben sei noch in der Ausschreibung.

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Der Fuhrpark ist nicht die einzige Stelle, an der laut Stadt zurzeit in die Feuerwehren investiert wird. „Aktuell steht die Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung an.“ Zudem seien im Doppelhaushalt 2018/19 Fußbodenarbeiten in Gröba für 25 000 Euro fest eingestellt. „Das beinhaltet auch bauliche Veränderungen an der Einfahrt, um die Durchfahrtshöhe zu erweitern.“ Andere Vorhaben stecken noch am Anfang, darunter die Erneuerung des Gerätehauses an der Pausitzer Straße. Diese wurde über die vergangenen Jahre bereits mehrfach geplant, wegen der angespannten Haushaltslage am Ende aber nicht mehr berücksichtigt.

Generell sind viele Feuerwehrstandorte in Riesa in einem schlechten Zustand, der Investitionsstau ist gewaltig. Zuletzt sorgte deshalb auch die Vorstellung des Brandschutzbedarfsplans für Unmut unter einigen Feuerwehrleuten. Dort wurden die Gerätehäuser teils mit „Sehr gut“ und „Gut“ bewertet, weil das Gutachten nur baulichen Voraussetzungen wertete. Einige Kameraden befürchteten, dass im Stadtrat dadurch der Eindruck entstehe, um die Wehren stehe es besser als gedacht.