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Feuerwehr löscht Waldbrand

Zweimal sind Kameraden im Oberland ausgerückt. Im ersten Fall gab es nichts zu tun. Der Zweite war um so schwieriger.

© Symbolbild: Uwe Soeder

Taubenheim. Zu zwei Einsätzen sind die Feuerwehren von Taubenheim, Sohland, Wehrsdorf und Schirgiswalde am Wochenende ausgerückt. Bei der ersten Alarmierung in der Walpurgisnacht gegen 23 Uhr war ein Schuppenbrand in Taubenheim gemeldet. Er stellte sich jedoch als etwas größeres Hexenfeuer heraus. „Für den Anrufer hatte es aus einem bestimmten Blickwinkel wohl so ausgesehen, als brenne ein Schuppen“, berichtet Rico Hentschel, Pressesprecher der Sohlander Feuerwehr. Für die Kameraden bestand kein Handlungsbedarf.

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Nicht so schnell endete hingegen ein Einsatz am 1. Mai. Gegen 12 Uhr wurden wieder die Feuerwehren Taubenheim, Sohland, Wehrsdorf und Schirgiswalde zu einem Waldbrand nahe der deutsch-tschechischen Grenze in Sohland alarmiert. Die Suche nach dem Feuer gestaltete sich sehr schwierig, da die Feuerwehrfahrzeuge nur auf den Waldwegen fahren konnten. Mehrere Suchtrupps wurden zu Fuß losgeschickt und schließlich der Brandort entdeckt. „Es drohte ein Übergreifen der Flammen auf den umliegenden Wald“, berichtet Rico Hentschel. Da die Einsatzstelle von deutscher Seite aus nicht mit Löschfahrzeugen zu erreichen war, fuhr ein Taubenheimer Fahrzeug von tschechischer Seite aus hin. Zum Löschen wurden laut Hentschel rund 800 Liter Wasser benötigt.

Der Brand war von einem Wanderer gemeldet worden. Er hatte der Rettungsleitstelle auch eine Grenzsteinnummer genannt, was die Orientierung erleichterte. „Dafür vielen Dank“, sagt Rico Hentschel und fügt eine Bitte an: „Wer einen Brand oder anderen Vorfall meldet, sollte vor Ort bleiben und die Einsatzkräfte einweisen. Das war hier leider nicht der Fall, sodass die Suche nach dem Brandort mehr Zeit in Anspruch nahm. Das kann unter Umständen wertvolle Minuten bedeuten.“ (SZ/ks)