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Kamenz

Feuerwehr rückte über 60 Mal aus

Die Pulsnitzer Feuerwehrleute waren 2019 im Löscheinsatz bei Wald- und Containerbränden zur Stelle. Sie halfen Unfallopfern und retteten einen Greifvogel.

Im Sommer retteten die Feuerwehrleute einen Habicht.
Im Sommer retteten die Feuerwehrleute einen Habicht. © Feuerwehr Pulsnitz

Pulsnitz. Zum letzten Einsatz des Jahres 2019 rückte die Pulsnitzer Feuerwehr am 18. Dezember. In der Mittagszeit hatte die Brandmeldeanlage der Firma Southwall in Großröhrsdorf einen Alarm ausgelöst. Vor Ort wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem Messgerät zur Lageerkundung geschickt. Dieser konnte allerdings nichts Ungewöhnliches feststellen, sodass es sich um einen Fehlalarm handelte, welcher vermutlich durch Wartungsarbeiten ausgelöst wurde. Wir standen währenddessen mit unserer Drehleiter in Bereitschaft.

Insgesamt rückte die Pulsnitzer freiwillige Feuerwehr im Vorjahr 61 Mal aus. Das sind etwas weniger Einsätze als im Jahr zuvor, da waren es 67. Dafür waren in den zurückliegenden Monaten wieder mehr Brände, insgesamt 20, davon drei Großbrände. Allerdings brachen die nicht in Pulsnitz aus. Die Pulsnitzer Wehr wurde mit zu den Abrisshäusern in Kamenz gerufen und auch zu dem großen Feld- und Waldbrand in Bulleritz und Umgebung.

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In Pulsnitz selbst ist ein Kellerbrand in Friedersdorf zu nennen. Einige brennende Wertstoffcontainer stehen zu Buche. Angebranntes Essen qualmte mächtig und auch ein Wahlplakat brannte. Dacharbeiten verursachten einen Schwelbrand am Ziegenbalgplatz. Daneben hat es auch wieder einige Unwettereinsätze gegeben und die Feuerwehrleute leisteten Hilfe bei Verkehrsunfällen.

Ungewöhnliche Rettungsaktion

Zu den ungewöhnlichen Einsätzen gehörte die Rettungsaktion für einen Greifvogel Ende Juli. Ein Anwohner vom Brückenweg meldete das verletzte Tier bei der Rettungsleitstelle, da er selbst keinen Tierarzt erreichen konnte. Auf der Wiese des Grundstückes fanden die Kameraden den flugunfähigen Habicht. Nach Rücksprache mit einem Tierarzt bugsierten die Feuerwehrleute den Habicht in eine Box und brachten ihn mit dem Kommandowagen zu einer Wildvogelauffangstation. Dort wurde er nach Feuerwehrangaben untersucht und versorgt.

Für das neue Jahr wünschen sich die Pulsnitzer Feuerwehrleute, dass möglichst niemand in eine Notlage kommt, die ihren Einsatz nötig macht. „Falls es doch einmal passieren sollte, so sind wir natürlich auch in den kommenden zwölf Monaten rund um die Uhr einsatzbereit und helfen, wo wir nur können“, so Feuerwehrmann Rico Löb. Und er setzt hinzu: „Übrigens: Wir suchen immer noch neue Mitglieder, die unsere Reihen verstärken wollen.“ Um stets einsatzbereit zu sein. (SZ/ha)

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