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Sebnitz

Warum die Feuerwehr aufstocken muss

Viele Einsätze, aber bald kein Dach mehr übern Kopf. Für die Ulbersdorfer Kameraden ändert sich einiges.

Das Gerätehaus der Feuerwehr braucht ein neues Dach. Jetzt kommt alles ganz anders.
Das Gerätehaus der Feuerwehr braucht ein neues Dach. Jetzt kommt alles ganz anders. © Daniel Schäfer

Die Freiwillige Feuerwehr im Hohnsteiner Ortsteil Ulbersdorf ist eine der wenigen, die derzeit die Tageseinsatzbereitschaft aus eigener Kraft absichern können. Ginge es allerdings um ihre Unterkunft, standen sie bislang immer hinten an. Das ändert sich gerade gewaltig. Denn die Feuerwehr bekommt ein fast neues Gerätehaus. Und das funktioniert so. Ursprünglich sollte nur das marode Dach neu gedeckt werden. Das hätte an die 80.000 Euro gekostet.

Die Mauern darunter wären jedoch feucht geblieben und auch mehr Platz hätte die Feuerwehrleute nicht gehabt. Deshalb wurde eine neue Idee kreiert. Das Gerätehaus wird aufgestockt, um- und angebaut. Dazu wurde bereits das marode Dach abgerissen und das neue angehoben. In dem so entstehenden Dachgeschoss sollen ein Schulungsraum, eine Kleiderkammer für die gesamte Feuerwehr Hohnstein sowie getrennte Sanitäranlagen integriert werden. Im Erdgeschoss ist dann Platz für ebenfalls getrennte Umkleideräume. Damit würde das Gerätehaus nicht nur den DIN-Vorschriften entsprechen, sondern vor allem auch schon länger bestehende Forderungen der Unfallkasse, also der Versicherung erfüllen.

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Der Umbau wird nicht billig. Die Stadt Hohnstein hatte für die Sanierung des maroden Daches im Haushaltsplan bereits 80.000 Euro eingestellt. Bei Zuschüssen in Höhe von etwa 248.000 Euro bleiben bei errechneten Baukosten in Höhe von etwa 397.000 Euro noch 69.000 Euro Eigenmittel. Die Arbeiten laufen indessen weiter. Der Rohbau wächst. Bis Ende November sollen die Deckenelemente eingebaut und die Fertigteiltreppe montiert sein. Danach sind die Zimmerer am Werk.

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