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Neuer Flitzer für die Ebersbacher Feuerwehr

Der alte Transporter war kaputt. Aber ohne geht es nicht. Das Auto  brauchen die Kameraden für vielerlei Zwecke. 

Ortswehrleiter Uwe Nikodem und Bürgermeisterin Verena Hergenröder lassen sich das neue Auto erklären.
Ortswehrleiter Uwe Nikodem und Bürgermeisterin Verena Hergenröder lassen sich das neue Auto erklären. © Rafael Sampedro

Mit einem nagelneuen Auto können jetzt die Kameraden der Ebersbacher Feuerwehr losdüsen, wenn es brennt. Rund 32.500 Euro hat die Stadt für einen neuen Mannschaftstransporter investiert. Er wurde jetzt den Kameraden übergeben und kann ab sofort genutzt werden. Das alte Fahrzeug, das die Kameraden bisher zu Einsätzen brachte, war in die Jahre gekommen und defekt. Den Beschluss zur Neuanschaffung hatte noch der alte Stadtrat gefasst. Inzwischen hat nach der Kommunalwahl im Mai das Gremium in neuer Zusammensetzung die Arbeit aufgenommen. 

Neben den Löschfahrzeugen braucht die Feuerwehr auch einen solchen Transporter dringend. Damit werden zum Beispiel Feuerwehrleute zum Einsatzort gebracht, wenn es brennt, erklärt Ortswehrleiter Uwe Nikodem. Die Mannschaft für den Erstangriff fährt mit dem Löschauto raus, weitere Kameraden kommen dann nach oder lösen die anderen ab. Neun Personen haben in dem Auto Platz. Auch für den Transport von Ausrüstung ist das Auto wichtig. "Immer wieder müssen Dinge in die Werkstatt gebracht werden zur Wartung oder Reparatur", so Nikodem. Im Löschfahrzeug gibt es keine Möglichkeit, die Sachen zu transportieren. 

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"Außerdem haben wir in beiden Ortswehren eine starke Jugendfeuerwehr", berichtet Uwe Nikodem. Machen die Kinder Ausflüge oder fahren zu Wettbewerben oder anderen Aktivitäten, benötigen sie ein Auto. "Da können wir sie nicht mit dem Löschauto losschicken.  Das fehlt ja dann vor Ort, wenn ein Einsatz wäre." In Ebersbach üben sich über 20 Kinder und Jugendliche im Brandschutz. Auch die Alters- und Ehrenabteilung nutzt den Transporter. Aber auch die aktiven Kameraden brauchen oft ein Auto ohne Löschausstattung. Zum Beispiel um im Hochwasser-Fall die Lage zu erkunden. "Dann fahren die Kameraden raus, um an bestimmten kritischen Stellen nachzusehen", erklärt der Ortswehrleiter.  

Zwar handelt es sich bei der Neuanschaffung um ein Neufahrzeug. Ein Auto "von der Stange" kann die Feuerwehr aber nicht nutzen. Es muss nach dem Kauf noch zum Feuerwehrauto umgebaut werden. So ist es zum Beispiel mit Funk, Blaulicht und Sirene sowie anderer Ausstattung auszurüsten. Die Umbauten hat ein Neugersdorfer Autohaus übernommen. 

Der Ebersbacher Ortswehrleiter Uwe Nikodem freut sich über den neuen roten Flitzer für die Kameraden. 
Der Ebersbacher Ortswehrleiter Uwe Nikodem freut sich über den neuen roten Flitzer für die Kameraden.  © Rafael Sampedro

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