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Aufregung im Dresdner Hauptbahnhof

Das zweite Mal in einer Woche ist der Hauptbahnhof am Freitagvormittag geräumt worden. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an.

Feuerwehren rückten am Freitagvormittag am Dresdner Hauptbahnhof an.
Feuerwehren rückten am Freitagvormittag am Dresdner Hauptbahnhof an. © Cornelius de Haas/SZ

Dresden. Alarm im Dresdner Hauptbahnof: Sirenen sind zu hören, aus dem Lautsprecher fordert eine Stimme die Reisenden auf, das Gebäude zu verlassen. Feuerwehrautos fahren am Wiener Platz vor. Zum zweiten Mal in einer Woche ist der Dresdner Hauptbahnhof am Freitagvormittag geräumt worden.

Ersten Erkenntnissen der Dresdner Feuerwehr zufolge sei ein Handbrandmelder versehentlich betätigt worden. Dies führte zu dem Alarm. Ein Feuer gab es aber nicht, so ein Sprecher zur SZ.

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Der Alarm war bereits am vergangene Samstag per Hand ausgelöst worden, jedoch absichtlich, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Gegen 17.45 Uhr musste das Gebäude evakuiert werden. Demnach hatten Unbekannte einen Alarmknopf in der Lidl-Filiale gedrückt. "Die nach wenigen Minuten eingetroffene Feuerwehr konnte keinen Brand feststellen", erklärt die Bundespolizei. Nun sucht die Bundespolizei Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können.

Der Fehlalarm hatte auch drastische Auswirkungen auf den Zugverkehr, der vorübergehend eingestellt werden musste. Betroffen waren laut Bundespolizei 34 Züge, wobei fünf Totalausfälle und 13 Teilausfälle im Nahverkehr mit einer Verspätung von 703 Minuten zu verzeichnen waren. Welche Auswirkungen der Alarm am Freitagvormittag auf den Bahnverkehr hatte, ist noch unklar. (SZ/sr)

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