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Explosion und Brand von Fahrzeugen in der Innenstadt von Mailand

Dichter, schwarzer Qualm steigt in den Himmel über Mailand. In der Innenstadt hat es eine schwere Explosion gegeben. Mehrere Fahrzeuge stehen in Flammen, ein Mensch wird verletzt.

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Feuerwehrleute und ein Löschfahrzeug stehen am Einsatzort nach einer Explosion in der Innenstadt.
Feuerwehrleute und ein Löschfahrzeug stehen am Einsatzort nach einer Explosion in der Innenstadt. © Claudio Furlan/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Mailand. In der Innenstadt von Mailand haben nach einer schweren Explosion mehrere Fahrzeuge gebrannt. Ein Mensch sei verletzt worden, berichtete die Feuerwehr am Donnerstag. Medienberichten zufolge fing ein Kleinlaster Feuer, der Sauerstoffflaschen transportierte. Mindestens eine davon explodierte, mehrere Fahrzeuge in der Umgebung gerieten in Brand.

Der Fahrer des kleinen Lastwagens konnte sich aus dem Wagen retten, verletzte sich dabei jedoch leicht an der Hand, wie die Feuerwehr mitteilte. Es gab demnach keine weiteren Verletzten.

Etwa zehn Fahrzeuge, die in der betroffenen Straße in dem Mailänder Viertel Porta Romana im Südosten der Stadt standen, fingen Feuer. Eine nahe gelegene Schule musste aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Auch zwei Wohnungen eines benachbarten Gebäudes und eine Apotheke waren betroffen.

"Ich habe die Explosion gehört. Ich wohne hier. Ich habe mein Motorrad und mein Auto verloren, die in Flammen standen. Ich bin in das Gebäude gegangen, um meine Katzen zu holen, aber es war zu viel Rauch", zitierte die Nachrichtenagentur Ansa einen Anwohner.

Feuerwehrleute löschen Autos nach der Explosion in der Innenstadt von Mailand.
Feuerwehrleute löschen Autos nach der Explosion in der Innenstadt von Mailand. © Claudio Furlan/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Auf Bildern und Videos der Feuerwehr war zu sehen, wie dichter und schwarzer Qualm in den Himmel stieg, der aus weiter Ferne deutlich zu sehen war. Mehrere Feuerwehrleute waren im Einsatz. Auch die Carabinieri waren vor Ort. Das Gebiet um die betroffenen Straßen wurde wegen des noch laufenden Einsatzes weiträumig gesperrt. (dpa)