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Dresden: Qualmende Reifen in Tiefgarage

Feueralarm an der Ostra-Allee. Doch die Feuerwehr musste nicht löschen. Wer für den Alarm verantwortlich war.

Die Reifenspuren in der Tiefgarage deuten auf sognannte Burnouts hin.
Die Reifenspuren in der Tiefgarage deuten auf sognannte Burnouts hin. © Roland Halkasch

Dresden. Sechs Polizeistreifen sind am Dienstagabend mit Blaulicht zu einer Tiefgarage an der Ostra-Allee nahe dem Schauspielhaus gefahren. Eine Brandmeldeanlage hatte dort Alarm geschlagen. Auch die Feuerwehr rückte deshalb an, aber es gab kein Feuer, berichtete Sprecher Michael Klahre.

In der Tiefgarage entdeckten die Polizisten zehn Meter lange schwarze Reifenspuren auf dem Boden, es roch nach verbranntem Gummi. Das bedeutet, dass dort die Räder von Autos so heftig durchgedreht haben, dass die Reifen heiß wurden und zu qualmen anfingen. Die Folge: Rauch, der schließlich die Brandmeldeanlage erreichte. Offenbar hatten "Motorsportler" mit mindestens einem Auto "Burnouts" gemacht.

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Die Feuerwehr belüftete die Tiefgarage. Die Polizei überprüfte die Autos in der Tiefgarage und entdeckte an einem dort abgestellten AMG-Mercedes entsprechend abgenutzte Reifen. Die Polizei teilte am Mittwochmittag mit, dass das Auto von einer 55-jährigen Deutschen gefahren wurde. Den Sachschaden, dazu gehören auch die Kosten für die Beseitigung der Reifenspuren, gaben die Beamten mit rund 6.000 Euro an. (SZ/csp)

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