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Brand: Besitzer retten sich aus Holzhaus

Das Paar hatte den Ofen in seiner Laube in Reichenbach angemacht. Doch das Feuer geriet außer Kontrolle. Die Kameraden mussten anrücken.

Die Feuerwehr hat den Brand löschen können, doch das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
Die Feuerwehr hat den Brand löschen können, doch das Haus ist nicht mehr bewohnbar. © lausitznews.de

Es sollte ein gemütlicher Abend in der Gartenlaube werden. Doch für die Besitzer endete dieser mit einem Feuerwehreinsatz. Das Paar hatte am späten Mittwochnachmittag den Ofen im Holzhaus an der Badergasse in Reichenbach angemacht. Irgendwann geriet das Feuer jedoch außer Kontrolle. Die Besitzer konnten sich noch rechtzeitig ins Freie retten und blieben somit unverletzt.

Der Mann lief daraufhin zum Feuerwehr-Depot, das nur 150 Meter Luftlinie entfernt an der Nieskyer Straße liegt. "Er wollte Alarm auslösen und rüttelte an der Tür", berichtet Stadtwehrleiter Ronald Prüß. Ein in der Nähe wohnender Kamerad bekam das mit. Der teilte ihm mit, sofort die 112 anzurufen. "Das geht einfach schneller". Gesagt, getan: 16.02 folgte die offizielle Alarmierung. Und weil die Einsatzstelle gleich eine Querstraße weiter lag, waren die ersten Kameraden auch innerhalb von zwei Minuten vor Ort. Über 20 kamen am Ende mit fünf Fahrzeugen zum Einsatz, aus Reichenbach und Sohland.

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"Das Dach hat bereits in Vollbrand gestanden, als wir eintrafen", teilt Ronald Prüß mit. Sofort begannen die Feuerwehrleute mit dem Löschangriff von außen, bauten zur Sicherheit auch eine Wasserversorgung über einen Hydranten auf. Danach drangen die Kameraden ins Haus ein. Mithilfe der Wärmebildkamera konnten sie mehrere kleine Glutnester finden. "Wir mussten einige Zwischendecken und Verkleidungen öffnen, weil Funken dahinter sprangen", erklärt der Stadtwehrleiter. Ausgebrochen war der Brand aus unklarer Ursache am Ofen und dessen Rohr. "Dort herrschten noch über 300 Grad", berichtet Ronald Prüß.

Obwohl die Feuerwehr zügig löschen konnte, das Haus bleibt unbewohnbar. Das Dach sei teilweise durchgebrannt, Wände verkohlt und beschädigt, so der Stadtwehrleiter. Den Schaden schätzt die Polizei auf 5.000 Euro. Die Badergasse und die angrenzende Nieskyer Straße waren im Zuge der Löscharbeiten für 90 Minuten voll gesperrt.

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