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Wohnhausbrand in Königstein

Am Sonnabend rücken Feuerwehren zu einem Großeinsatz aus. Dämmstoffe hatten sich entzündet.

Im Dachgeschoss dieses Hauses schwelte der Brand
Im Dachgeschoss dieses Hauses schwelte der Brand © Marko Förster

Großeinsatz der Feuerwehr am Sonnabend! Um 17 Uhr wurden die Kameraden der Stadtfeuerwehr Königstein zusammen mit Leupoldishain und Pfaffendorf nach Königstein alarmiert. Ein Wohnhaus sei völlig verraucht. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Kräfte am Pfaffenberg wurde dann ein Brand in der Zwischendecke zwischen Erdgeschoss und ersten Obergeschoss festgestellt, obwohl keine offenen Flammen sichtbar waren. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen zur Erkundung in das Wohnhaus und machten die Brandstelle mittels Wärmebildkamera ausfindig.

Trupps unter Atemschutz gingen zur Erkundung in das Wohnhaus und machten die Brandstelle mittels Wärmebildkamera ausfindig.
Trupps unter Atemschutz gingen zur Erkundung in das Wohnhaus und machten die Brandstelle mittels Wärmebildkamera ausfindig. © Marko Förster

Da von einem langwierigen Einsatz auszugehen war, wurden durch den Einsatzleiter weitere Kräfte aus Bad Schandau, Prossen und Rosenthal-Bielatal nachgefordert. Insgesamt bekämpften bis 19.35 Uhr zwölf Trupps unter Atemschutz das Feuer, welches sich nahezu im gesamten Zwischendeckenbereich ausgebreitet hat. Kleinere Nachlöscharbeiten erstreckten sich bis 21 Uhr. Um 23 Uhr wurden eine erste Nachkontrolle und die Beseitigung einer weiteren Wärmequelle durchgeführt.

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Insgesamt waren 83 Einsatzkräfte vor Ort
Insgesamt waren 83 Einsatzkräfte vor Ort © Marko Förster

Zwei Bewohner gerettet

Insgesamt waren 83 Einsatzkräfte vor Ort, davon vier Polizeibeamte, zwei Mitarbeiter vom DRK-Rettungsdienst aus Bad Schandau und der stellvertretende Kreisbrandmeister. Die Bielatalstraße war zwischen dem Kreisverkehr B172 und dem Abzweig nach Pfaffendorf bis zum Abend gesperrt.

Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Nach ersten Erkenntnissen wurde ein Festbrennstoffofen beheizt, bei dem sich die Ofenrohre so stark erhitzten, dass die Dämmstoffe und somit auch die Zwischendecke in Brand gerieten. Personen kamen nicht zu Schaden. Die zwei Bewohner kamen in einem Ferienhaus unter, das Haus sei nicht bewohnbar.

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