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Dynamo

Fiel: Das höre ich zum ersten Mal

Dynamos Trainer wundert sich über eine Frage nach der Zukunft von Stürmer Atilgan. Und er hat eine gute Nachricht. 

Wie lange spielt Osman Atilgan noch im Dynamo-Trikot?
Wie lange spielt Osman Atilgan noch im Dynamo-Trikot? © Robert Michael

Cristian Fiel ist von der Frage überrascht:  "Atilgan zu Hansa Rostock?", wiederholt Dynamos Trainer bei der Pressekonferenz am Mittwoch ungläubig. "Das höre ich zum ersten Mal." Dabei soll Osman Atilgan mit seinem Berater am Dienstag bereits an der Ostsee gewesen sein. Im Gespräch ist eine Ausleihe zum Drittligisten. 

Das würde durchaus Sinn machen, im Angriff herrscht derzeit bei Dynamo mit sechs Spielern ein Überangebot, der 20-jährige Atilgan absolvierte in dieser Saison noch keine einzige Minute in einem Pflichtspiel und gehörte am Sonntag beim 2:1 gegen Heidenheim noch nicht einmal zum Kader. "Jetzt ist da Konkurrenz und der muss er sich stellen", erklärt Fiel und stellt klar: "Er ist mein Spieler und Spieler von Dynamo Dresden." Aber wie lange noch? Die Frage stellt sich auch bei Moussa Koné, der ebenfalls am Sonntag auf der Tribüne Platz nehmen musste.  "Ich kann dem Jungen im Training überhaupt nichts vorwerfen", meint Fiel. Was wohl heißt, dass er sich nicht hängen lässt.

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Gut möglich, dass bei beiden Profis der Wechsel oder die Leihe noch vor dem Freitagabendspiel bei Darmstadt 98 über die Bühne gehen. Der Gegner, bei dem die Ex-Dresdner Tobias Kempe, Marcel Heller und der erst im Sommer gewechselte Erich Berko unter Vertrag stehen, musste am Montag eine 0:4-Klatsche bei Aufsteiger VfL Osnabrück einstecken. Für Fiel ist das aber kein Vorteil:  "Vier Gegentore - das ist schon eine Nummer. Aber es gibt den Spruch vom angeschlagenen Boxer. Wenn man eine herbe Niederlage einstecken musste, will man das unbedingt wiedergutmachen. Das wird auch bei Darmstadt so sein, erst recht vor den eigenen Fans", warnt er. "Sie  werden viel investieren, gut verteidigen und schnell umschalten."

Bis auf den Rekonvaleszenten Marco Hartmann sind alle Spieler einsatzbereit. "Alle", wiederholt Fiel und meint damit auch Dzenis Burnic, der sich am Sonntag bei einem Zweikampf im Strafraum, der zum Elfmeter führte,  verletzt hatte, vom Platz getragen werden musste  und kurzzeitig ein Bein nicht spürte. Doch offenbar war nur ein Nerv eingeklemmt und alles nicht so schlimm.   

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