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Filmfest startet im „zweiten Anlauf“

Das Festivalprogramm wird fast vollständig im geplanten Umfang gezeigt.

Die Organisatoren haben mit einem enormen Kraftakt den „zweiten Anlauf“ ermöglicht.
Die Organisatoren haben mit einem enormen Kraftakt den „zweiten Anlauf“ ermöglicht. © Ekki Garten

„Ausfallen fällt aus!“ waren sich die Organisatoren des Dresdner Filmfestes einig, als dieCorona-bedingte Absage für April drohte. Nun steht das 32. internationale Kurzfilmfest Dresden in diesem Jahr erneut in den Startlöchern und kann fast wie gewohnt starten. Bei der 32. Ausgabe des Festivals vom 8. bis 13. September werden 338 Filme gezeigt.

Von Klimakrise bis #MeToo-Debatte

„Als das Filmfest im April ausfiel, wurde schnell klar, dass es nicht als reines Online-Festival realisiert werden soll“, erklärt Festival-Leiterin Sylke Gottlebe. „Uns liegt die inspirierende Festivalatmosphäre wie auch die Unterstützung der lokalen Kinoszene am Herzen. Deshalb haben wir uns gegen ein rein digitales Festival entschieden.“

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Das Festivalprogramm wird fast vollständig im geplanten Umfang gezeigt. Selbst die Partner trugen die Verschiebung mit. Die altbewährten Spielstätten sind das Programmkino Ost, das Thalia als auch das Clubkino im Lingnerschloss. Festivalzentrum ist und bleibt die Schauburg. Dort wird die Eröffnung sowie die Preisverleihung der Goldenen Reiter ausgerichtet. Der Neumarkt wird als Open Air festivalbegleitend bespielt. Zusätzlich dazu werden ausgewählte Veranstaltungen auch digital übertragen. Das Herzstück des Programms bilden der nationale und internationale Wettbewerb. Es laufen insgesamt 70 Filme aus 36 Ländern. „Thematisch beschäftigen sich die Filme mit Themen wie der Klimakrise, der Konsum- und Kapitalismuskritik, Gender Equality und der #MeToo-Debatte“, sagt Sylke Gottlebe.

Szene aus "My Generation" von Ludovic Houplain, 2018.
Szene aus "My Generation" von Ludovic Houplain, 2018. © PR

Bei der Zusammenstellung der Sonderprogramme lag ein Fokus auf dem Schwerpunktthema des diesjährigen Festivals: „Spuren des Traumas“. Ein weiterer Festivalschwerpunkt liegt auf dem weiblichen (Kurz-)Filmschaffen: Den Regisseurinnen der DEFA und des unabhängigen Films der DDR widmet sich das Filmfest Dresden in der Retrospektive „Poetisch. Politisch. Renitent.“ Das vielfältige künstlerische Schaffen von Christine Schlegel wird in zwei weiteren Veranstaltungen beleuchtet.

Für junge Filmfans zwischen fünf und 18 Jahren präsentiert das Filmfest erneut fünf Kinder- und Jugendprogramme mit den interessantesten Kurzfilmen der aktuellen Festivalsaison.28 Filme aus 18 Ländern bringen den Hauch der weiten Welt ins Kino und sorgen für besteUnterhaltung. Die Programme handeln dabei u.a. von den Themen „Familienbande“, „Finde deinen Weg“ oder auch „Gegenwind. (EKG)

Filmfest Dresden – International Short Film Festival

8. bis 13. September 
alle Infos zum Programm & Tickets:
www.filmfest-dresden.de 

Wir vergeben drei Gutscheine für jeweils zwei Personen – über
[email protected]

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