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Finanz-Stütze für Gewerbegebiet

Mit einer Ausfallbürgschaft über sieben Millionen Euro sichert die Stadt die Entwicklung des Areals „Löbau-West B 178“. Das bringt der Wobau günstige Kredite.

Von Markus van Appeldorn

Das Projekt der Erweiterung des Gewerbegebietes „Löbau-West B 178“ bekommt nun finanziellen Rückenwind von der Stadt. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Stadtrat die Übernahme einer Ausfallbürgschaft für die Wohnungsverwaltung und Bau GmbH (Wobau) über sieben Millionen Euro. Die stadteigene Wobau soll das künftige Gewerbegebiet entwickeln. Durch die Ausfallbürgschaft kann die Wobau bei Banken günstigere Kredite für die Entwicklung bekommen, erläuterte Oberbürgermeister Dietmar Buchholz (parteilos). „Die gesamte Erschließung wird zu 90 Prozent gefördert. Es gibt schon Unternehmen, die sich ansiedeln wollen“, sagte Buchholz im Stadtrat.

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Der Stadtrat hatte im September die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Gewerbegebiet „Löbau-West B 178“ beschlossen. Damit wird das bereits bestehende Gewerbegebiet um 88 Hektar erweitert. Das künftige Areal wird durch die B 6, die B 178 und die Bahntrasse Dresden-Görlitz begrenzt. Ziel der Planung ist es, produzierendes Gewerbe in Löbau zu entwickeln. Der Standort eigne sich aber auch zur industriellen Nutzung, wie ein Gutachten der von der Stadt beauftragten Planungsarchitektin Heike Augustin ergab. Die ansprechende Gestaltung des Stadteingangs solle bei der Planung besondere Berücksichtigung finden. Neue Wege will die Stadt bei der Erschließung auch im Umweltschutz beschreiten. „Wir wollen nicht mit Bäumen oder Anpflanzungen, sondern mit Bienenzucht arbeiten“, erklärte OB Buchholz damals. Das erlaube eine sehr hohe Flächennutzung. Ein oder mehrere Imker würden noch gesucht.