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Geld und Recht

Finanziell fokussiert statt Flausen im Kopf

Junge Menschen denken nicht an morgen? Zumindest in Bezug auf das Sparverhalten ist in Deutschland eher das Gegenteil der Fall. Zahlen und Fakten:

© pixabay.com/andibreit (Symbolfoto)

Junge Deutsche beschäftigen sich mit dem Thema Geldanlage und nehmen sich Zeit, um sich eigenständig um ihre Finanzen zu kümmern - das besagt eine forsa-Umfrage im Auftrag der Direktbank RaboDirect. 85 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sparen demnach regelmäßig.

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Während die unter 20-jährigen Befragten am häufigsten (42 %) kleinere Beträge von bis zu 50 Euro monatlich zurücklegen können, verfügen die etwas älteren über deutlich größere finanzielle Spielräume: Unter den 20- bis 29-Jährigen sparen die meisten entweder zwischen 100 und 200 Euro (18 %) oder sogar mehr als 200 Euro (39 %).

Finanzielle Unabhängigkeit wichtiger als Auto

Der großen Mehrheit von 87 Prozent der Befragten unter 29 Jahren ist Sparen wichtig oder sehr wichtig. Deshalb messen beispielsweise zwei Drittel der 14- bis 29-Jährigen (67 %) der finanziellen Unabhängigkeit mehr Bedeutung bei als einer teuren Wohnung oder einem Auto. Vor allem auf die 20- bis 29-Jährigen trifft das zu (70 % gegenüber 56 % unter den 14- bis 19-Jährigen). Etwa genauso viele (62 % der 14- bis 29-Jährigen) sparen, um nicht unnötig Geld auszugeben.

Ein gut gefülltes Konto bringt Sicherheit und steigert die Vorfreude auf größere Anschaffungen. So bildet der Großteil der von forsa befragten jungen Menschen Rücklagen, um sich Wünsche zu erfüllen (88 %) oder für den Fall, dass mal mehr Geld benötigt wird (87 %).

Auch Sorge um Eltern motiviert zum Sparen

16 Prozent der Jugendlichen - hier auch vorwiegend die Älteren - müssen beziehungsweise mussten einen Teil ihrer eigenen Einkünfte an ihre Eltern abgeben, zum Beispiel einen Beitrag zur Miete. Für einige junge Leute sind die Eltern zudem ein triftiger Grund fürs Sparen, da sie sich Sorgen um deren finanzielle Situation im Rentenalter machen. Jeder zehnte Deutsche unter 29 Jahren legt deshalb hin und wieder Geld für Vater und Mutter zur Seite. (ots)