merken

Finanzlücke bei Einheitsfeier

Im Etat für die bundesweiten Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit, die in diesem Jahr in Sachsens Landeshauptstadt stattfinden sollen, klafft noch eine große Finanzierungslücke.

© dpa (Symbolfoto)

Dresden. Im Etat für die bundesweiten Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit, die in diesem Jahr in Sachsens Landeshauptstadt Dresden stattfinden sollen, klafft noch eine Finanzierungslücke.

Von den geschätzten Kosten von insgesamt bis zu 4,5 Millionen Euro sind bislang nur 2,8 Millionen Euro im sächsischen Landeshaushalt bereitgestellt. Die Staatsregierung hat sich deshalb jetzt mit der Bitte um die Genehmigung von zusätzlichen Mitteln in Höhe von 1,5 Millionen Euro an den Landtag gewandt. Der Haus- und Finanzausschuss des Parlaments will am Mittwoch erstmals über den Antrag beraten.

njumii – Das Bildungszentrum des Handwerks
Erfolg ist mein Ziel. Wissen mein Weg.
Erfolg ist mein Ziel. Wissen mein Weg.

njumii ist der Ausgangsort für individuelle Karrieren. Im Handwerk. Im Betrieb. Im Mittelstand. In der Selbstständigkeit.

Die Staatskanzlei teilte auf Anfrage mit, dass sich der Finanzbedarf für das Projekt erhöht habe, weil die Planungen zunächst nur von zwei statt der nun vorgesehenen drei Festtage ausgingen. Im Zeitraum vom 1. bis zum 3. Oktober werden bis zu eine halbe Million Besucher in Dresden erwartet, die ein von Sachsen und den anderen Bundesländern gestaltetes Programm erwartet – darunter ein Bürgerfest.

Kritik an den sächsischen Staatsausgaben für die Einheitsfeier kommt von der Linksfraktion. Deren Abgeordneter Sebastian Scheel erklärte, dabei handele sich um „ein weiteres Beispiel für die stete Festivalisierung der Landespolitik“. (SZ/gs)