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Radebeul

Finanzspritze für Feuerwehrleute

Die Stadt zahlt den freiwilligen Kameraden einen jährlichen Zuschuss, um ihre Arbeit zu würdigen.

Radebeuler Feuerwehrleute bei einem Einsatz in Kötzschenbroda.
Radebeuler Feuerwehrleute bei einem Einsatz in Kötzschenbroda. © Tino Plunert

Radebeul. 50 Euro gibt der Freistaat Sachsen jährlich pro aktivem Mitglied an die Freiwilligen Ortsfeuerwehren. Die Stadt Radebeul wird diesen Zuschuss künftig verdoppeln. Dafür werden dieses Jahr 5.000 Euro aus dem Stadthaushalt locker gemacht und an die Feuerwehren ausgezahlt. Die Summe teilt sich folgendermaßen auf: 1.450 Euro gehen an die Feuerwehr Radebeul-Ost, 2.200 Euro an die Wehr Kötzschenbroda. Die Kameraden in Wahnsdorf erhalten 800 Euro, die Lindenauer 550 Euro.

Der Zuschuss soll den Kameraden signalisieren, dass sie der Stadt lieb und teuer sind, sagt Ordnungsbürgermeister Winfried Lehmann (CDU). In Radebeul gebe es zwar noch vergleichsweise viel Nachwuchs bei der Feuerwehr aber insgesamt gehe das Ehrenamt im ländlichen Raum stark zurück, so Lehmann. Der Zuschuss soll ein „Motivationsgeld“ sein.

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Deshalb gibt es von der Stadt auch keine Vorschriften, für was die Summe ausgegeben werden sollte. Feiern, Ausflüge oder Theaterbesuche können beispielsweise damit finanziert werden. Neue Technik hingegen sollen die Kameraden von diesem Geld nicht anschaffen müssen. 

Einzige Vorgabe der Stadt: Auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehren und die Alters- und Ehrenabteilungen sollen etwas von dem Geld haben. Für 2020 plant die Stadt mit einem Zuschuss von 5.500 Euro, weil dann voraussichtlich 110 Feuerwehrkameraden in der Stadt aktiv sein werden. Der Stadtrat stimmte den jährlichen Zahlungen einstimmig zu.