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Bautzen

Fischsterben: Prozess verzögert sich

Im Juni 2018 verendeten Tausende Tiere in einer Forellenzuchtanlage in Nedaschütz bei Göda. Wer trägt Schuld?

Im Juni 2018 starben Tausende Forellen  in einer Forellenzuchtanlage in Nedaschütz bei Göda.
Im Juni 2018 starben Tausende Forellen in einer Forellenzuchtanlage in Nedaschütz bei Göda. © Archivfoto: Rocci Klein

Nedaschütz. Im Fall des massenhaften Fischsterbens in einer Forellenzuchtanlage in Nedaschütz bei Göda steht noch nicht fest, wann die Hauptverhandlung gegen die beiden Beschuldigten eröffnet wird. Den beiden Männern wird vorgeworfen, im Zuge einer Schädlingsbekämpfungsmaßnahme in der nahegelegenen Rätze-Mühle das Hoyerswerdaer Schwarzwasser mit dem hochgiftigen Wirkstoff Cyanid verunreinigt zu haben. Im Juni 2018 war innerhalb kurzer Zeit ein großer Teil des Fischbestandes einer Forellenzuchtanlage verendet.

Markus Kadenbach, der Chef des Amtsgerichts Bautzen, erklärte die Verzögerung mit notwendigen Nachermittlungen: „Es gibt mehrere Fragen zu Anlagentechnik und Tiermedizin.“ Sachverständige seien mit der Klärung offener Fragen beauftragt worden, noch lägen nicht alle notwendigen Informationen für eine Eröffnung des Prozesses vor, so Kadenbach weiter.

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Unter anderem sei fraglich, ob die Cyanid-Vergiftung wirklich den Tod von 13 Tonnen Forellen herbeiführte. (SZ/fsp)

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