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Fit zahlt letzte Beteiligung zurück

Fit ist ein ostdeutsches Markenprodukt. Jetzt sorgt der Hersteller von Spül- und Waschmitteln auch finanziell für Klarheit. Ohne fremde Hilfe soll es in die Zukunft gehen.

© dpa

Hirschfelde. Der ostdeutsche Spülmittelhersteller Fit hat keinen stillen Teilhaber mehr. Am Donnerstag zahlte das Unternehmen aus Hirschfelde der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG) die letzte Beteiligung in Höhe von gut 1,5 Millionen Euro zurück. «Ohne die MBG gäbe es die Fit GmbH - so, wie sie heute dasteht - wahrscheinlich nicht mehr», sagte ein Sprecher. Die Traditionsfirma hatte vor gut 20 Jahren für die Neugründung einen Geldgeber gesucht. Die MBG stieg in Form einer stillen Beteiligung mit damals zwei Millionen D-Mark ein und stockte das später auf fünf Millionen D-Mark auf.

Am Donnerstag überwies Fit-Geschäftsführer Wolfgang Groß der MBG exakt 1 533 875 Euro und 64 Cent und bedankte sich bei seinen Geldgebern. «Ich kann auch heute allen jungen Gründern nur empfehlen, die Hilfe der MBG in Anspruch zu nehmen», betonte er. Fit hatte 2011 seinen Umsatz auf 106 Millionen im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt und angekündigt, das Werk in Hirschfelde an der deutsch- polnischen Grenze für zehn Millionen Euro auszubauen. Die Umsatzzahlen für 2012 liegen noch nicht vor, das Unternehmen geht aber von einem weiteren Wachstum aus.

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Groß hatte das Unternehmen 1993 übernommen. Damals lag der Umsatz bei acht Millionen Euro. Derzeit hat die Fit GmbH 200 Mitarbeiter. Sie stellen Hand- und Maschinenspülmittel, Haushaltsreiniger, Waschmittel und Weichspüler her. Dazu gehören deutschlandweit bekannte Marken wie «Rei», «Sunil» und «Kuschelweich». Bislang verkauft Fit seine Produkte ausschließlich in Deutschland und Österreich. Fit hat nach eigenen Angaben bei Spülmittel im Osten einen Marktanteil von 37 Prozent und ist bundesweit zweitstärkste Marke hinter Pril. (dpa)