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Fitness in Pink

Die Frauen wollen nicht nur zusammen Sport treiben. Sie planen auch gemeinsame Unternehmungen.

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© Dietmar Thomas

Von Sylvia Jentzsch

Hartha. Sie wollen zeigen, dass sie zusammengehören. Deshalb haben sich die 22 Sportlerinnen der Fitnessgruppe einheitliche T-Shirts zugelegt. „Die haben wir von unserem Vereinsgeld gekauft. Die T-Shirts können sowohl beim Training als auch bei gemeinsamen Unternehmungen angezogen werden“, so Virginia Heinert, die Leiterin der Fitnessgruppe. So stehen zum Beispiel ein Ausflug zum Wildwasserrafting und ein Besuch des Kletterwaldes an. „Da ist es schon toll, wenn wir zumindest alle unsere pinkfarbenen Shirts anhaben. Jeder sieht, dass wir zur Fitnessgruppe gehören“, so die Trainerin.

Die Gruppe hatte sich im vergangenen Jahr dem Turn- und Sportverein (TuS) Hartha angeschlossen und trainiert seitdem in der Turnhalle an der Südstraße. Damit haben sich die Bedingungen für die Sportlerinnen, die sich zuvor in der Bronx trafen, wesentlich verbessert. Die Frauen im Alter von 23 bis 48 Jahren trainieren montags von 20 bis 21.30 Uhr und mittwochs von 19.30 bis 21 Uhr. „Wir freuen uns, wenn sich noch mehr für unser Angebot interessieren. Wer Lust hat, kann sich das Training gern anschauen und zur Probe mitmachen. Wir haben noch freie Kapazitäten“, sagte die Trainerin. Unterstützt wird sie von Co-Trainerin Mandy Schumann.

Den Frauen der Sportgruppe geht es nicht nur ums Trainieren, sondern auch darum, dabei Spaß zu haben. Allerdings seien für die Interessierten sportliche Erfahrungen von Vorteil, da die Übungen sehr anspruchsvoll sind, so Virginia Heinert. „Wir freuen uns über Leute, die sich gern bewegen wollen. Modelmaße haben wir auch nicht. Bei uns braucht sich niemand zu verstecken“, sagte die Trainerin.

Ins Schwitzen kommen sowohl die langjährigen Sportlerinnen als auch die Anfängerinnen. Montags werde vor allem die Ausdauer und mittwochs Kraft trainiert. Dabei kommen unter anderem Bänder, Hanteln oder Stepper zum Einsatz. Diese Geräte haben die Frauen selbst finanziert.

Neulingen werden sie erst einmal zur Verfügung gestellt. „Für mich sind die Abende mit der Fitnessgruppe ein schöner Ausgleich zum Berufsleben. Da bekomme ich den Kopf frei und fühle mich hinterher auch richtig gut“, sagte Virginia Heinert, die als onkologische Schwester arbeitet. Sie wisse, dass es allen in der Fitnessgruppe so gehe.

Beim TuS gibt es noch mehr Abteilungen, in denen es um Fitness geht. Alle haben einen anderen Schwerpunkt. Zu ihnen gehören unter anderem die Gymnastikfrauen, die Tanzgruppe Black Diamonds oder die Badmintonspieler.