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Gesundheit

Fix und fertig

Was Fast Food mit unserem Immunsystem macht.

Untersuchungen zeigen: Fast Food ist nicht nur ein Dickmacher, es verändert auch unser Immunsystem.
Untersuchungen zeigen: Fast Food ist nicht nur ein Dickmacher, es verändert auch unser Immunsystem. © Foto: djd/Jentschura International/Getty Images/po

Dass Fertiggerichte und Fast Food in Sachen Nährwert nicht mit frisch zubereiteten Mahlzeiten mithalten können, dürfte jedem klar sein. Doch es fehlen nicht nur Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Tatsächlich können verarbeitete Lebensmittel unser Immunsystem negativ beeinflussen und sogar dauerhaft umprogrammieren. Das zeigen Untersuchungen der Universität Bonn. 

Die Abwehr gerät aus dem Takt

Am Institut für angeborene Immunität fanden Forscher um Direktor Prof. Dr. Eicke Latz heraus, dass das Immunsystem auf Fast Food ähnlich reagiert wie auf Krankheitserreger: mit einer Entzündung. Bei einer normalen Infektion ist der "Alarm" allerdings nach kurzer Zeit vorbei. "Wer sich unausgewogen ernährt, heizt sein Immunsystem jedoch dauerhaft an", erklärt Gesundheitsautor Prof. h. c. Peter Jentschura aus Münster. 

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Die Bonner Mediziner konnten zeigen, dass die Aggressivität des Immunsystems zunimmt - und damit das Risiko für chronische Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Diabetes steigt. Außerdem zerstören die ständigen Attacken der Immunabwehr Zellen und können Schlaganfälle oder Herzinfarkte verursachen. Was die Mediziner im Labor noch herausfanden: Das Immunsystem bildet ein Gedächtnis und reagiert, nachdem es durch Fast Food umprogrammiert wurde, viel schneller mit Entzündungen.

Das richtige "Futter" fürs Immunsystem

Aus naturheilkundlicher Sicht führen stark verarbeitete Lebensmittel außerdem zu einer Übersäuerung des Gewebes. "Und das begünstigt wiederum Entzündungsreaktionen", so Fachmann Jentschura. Auch Zucker, Weißmehl, Fleisch, Kaffee, Medikamente und Stress überfluteten den Körper mit sauren Stoffwechselprodukten. 

Was unsere Abwehrzellen brauchen, sei eine ausgewogene und möglichst naturbelassene Kost. "Frisches Gemüse, Obst, Vollkorngetreide und hochwertige Fette sollten 80 Prozent der Ernährung ausmachen", empfiehlt Prof. h. c. Jentschura. Diese Lebensmittel würden kaum Säuren bilden, sondern Basen. So sinke das Risiko für unbemerkte Entzündungen und dadurch verursachte Zellschäden. Anregungen für basische Rezepte liefert zum Beispiel das Kochbuch "Basis kulinarisch" (10 Euro), das in Reformhäusern oder auch online unter www.p-jentschura.com erhältlich ist. 

Tipp: Auf der Website gibt es einen eigenen Rezeptbereich mit leckeren, ausgewogenen Kochideen. (djd)

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