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Fliegenplage sorgt für Ärger

Das Problem beschäftigt Anwohner in mehreren Radiborer Ortsteilen. Die Gemeinde hofft auf Hilfe durch das Umweltamt.

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In Radibor wird über die Ursachen einer Fliegenplage gerätselt.
In Radibor wird über die Ursachen einer Fliegenplage gerätselt. © MPI

Radibor. Im Namen der Anwohner der Dörfer Droben, Lippitsch, Milkel und Lomske bat Gemeinderat Sven Lorenz, dass das Problem der Fliegenplage geklärt wird. Die Bürger können sich vor den Stubenfliegen kaum retten, auch in den Bussen der Firma Brade sind sie eine Plage. Nun sollte Bürgermeister Vinzenz Baberschke eine schriftliche Erklärung abgeben, wie die Verwaltung das Problem lösen will. Doch Baberschke bot etwas anderes an.

Noch in der Vorwoche äußerte er gegenüber der SZ, dass dieses Problem keines der Firma Veolia, die in Droben eine Kompostieranlage betreibt, sondern eines im gesamten Heide- und Teichland ist. Das sah er auch im Gemeinderat so, betont aber, dass die Lösung nicht durch die Gemeinde geschaffen werden könne. „Es könnte ganz verschiedene Ursachen haben“, so Baberschke. Gülle auf den Feldern oder der milde Winter, der auch an den Teichen die Fliegenpopulation verstärkt. Zuständig für die Kontrolle und Ursachensuche sei jedoch das Umweltamt. Die Mitarbeiter haben in den vergangenen Tagen verstärkt auch bei Veolia in Droben kontrolliert.

Gemeinderat Lothar Bomsdorf greift auch die Landwirte im Nebenerwerb an. Da sei seiner Meinung nach nicht alles gesetzeskonform. Doch auch das, so betont Baberschke, sei Sache des Umweltamtes. „Wenn man dort anruft, kann man lange auf einen Rückruf warten“, sagt Bomsdorf. Das Thema soll nun auf die Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung. Dazu will Baberschke Vertreter des Umweltamtes und der Firma Veolia einladen. (SZ/kf)