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Leipzig

Flixbusunfall: Fahrer will sich nicht äußern

Im Mai verunglückte ein Fernbus auf der A9, eine Frau kam ums Leben. Der Busfahrer ist nun vernehmungsfähig, will aber nicht aussagen. 

Am 19. Mai war ein Flixbus auf der A9 verunglückt und auf die Seite gekippt, eine Leitplanke bohrte sich durch die Windschutzscheibe. Eine 63 Jahre alte Frau kam vor Ort ums Leben.
Am 19. Mai war ein Flixbus auf der A9 verunglückt und auf die Seite gekippt, eine Leitplanke bohrte sich durch die Windschutzscheibe. Eine 63 Jahre alte Frau kam vor Ort ums Leben. © Jan Woitas/dpa

Leipzig. Zweieinhalb Monate nach dem tödlichen Fernbusunfall auf der Autobahn 9 in der Nähe von Leipzig ist der Busfahrer ansprechbar. Sein Verteidiger habe jedoch mitgeteilt, dass der 59-Jährige eine Aussage zum Unfallhergang verweigert, sagte Andreas Ricken, Sprecher der Staatsanwaltschaft in Leipzig am Mittwoch. Gegen den Busfahrer wird wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Aufgrund seiner schweren Verletzungen war er zunächst nicht vernehmungsfähig gewesen.

Am 19. Mai war ein Flixbus auf der A9 verunglückt und auf die Seite gekippt, eine Leitplanke bohrte sich durch die Windschutzscheibe. Eine 63 Jahre alte Frau kam vor Ort ums Leben. Der Busfahrer und acht weitere Menschen wurden schwer, 63 Fahrgäste leicht verletzt. Insgesamt saßen 75 Menschen in dem Fernbus, der von Berlin nach München unterwegs war.

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Wie Ricken mitteilte, werde derzeit noch das Unfallfahrzeug untersucht, um die Unfallursache zu klären. Ein Gutachten werde Ende August erwartet. (dpa)