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Florena mit neuer Produktionslinie

Die Maschinen werden zurzeit installiert und neue Mitarbeiter angelernt. Im Sommer ist der nächste Schritt geplant.

Die Beiersdorf AG will kräftig investieren. Ist das auch eine gute Nachricht für die Waldheimer Tochtergesellschaft? © André Braun

Waldheim. Mit einer neuen Strategie will die Beiersdorf AG den Unternehmensbereich Consumer neu ausrichten. In einer mehrjährigen Investitionsoffensive sollen jährlich 70 bis 80 Millionen Euro zusätzlich in die Internationalisierung, Innovationen, Digitalisierung und Mitarbeiterqualifizierung gesteckt werden. 

Ob und wie viel von dem Geld auch in die Waldheimer Tochter, die Beiersdorf Manufacturing, fließt, ließ eine Sprecherin des Unternehmens auf eine Anfrage des Döbelner Anzeigers offen.

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Sie erklärte aber, dass die Investitionen in eine Produktionslinie und neue Mischer planmäßig verlaufe. Die Vorbereitungen dazu hatten Anfang vergangenen Jahres begonnen. „Die neue Linie befindet sich aktuell schon in Waldheim und wird gerade installiert beziehungsweise eingefahren“, sagt sie. Der Einbau der neuen Mischer werde im Sommer erfolgen. Das Anlernen der neuen Mitarbeiter verlaufe ebenso planmäßig.

In Waldheim werden vor allem Produkte der Marken Nivea, Eucerin, Hidrofugal und Florena in Flaschen und Tuben produziert. Außerdem werden Sachets abgefüllt.

Die Arbeitszeit hat sich für die Mitarbeiter in diesem Jahr von 36 auf 37 Stunden erhöht. Die im Jahr 2016 abgeschlossene Beschäftigungsvereinbarung ist Ende 2018 ausgelaufen. Zum 1. Januar 2019 ist die Beiersdorf Manufacturing Waldheim Mitglied des Arbeitsgeberverbandes Nordostchemie geworden.

Gleichzeitig erhalten die Mitarbeiter mehr Geld. Die Entgelterhöhungen aus den Tarifverhandlungen zwischen der IG Bergbau, Chemie und Energie und Arbeitgeber im vergangenen Jahr wurden übernommen. Daraus folgt eine Tariferhöhung von 3,6 Prozent und die Verdopplung des Urlaubsgeldes. 

Zusätzlich sind die Stundensätze ab 1. Januar 2019 um ein Prozent gegenüber 2018 gestiegen. Damit wird die Angleichung an das Tarifgebiet Ost fortgesetzt. Ab dem 1. Januar 2020 sollen dann die für das Tarifgebiet Ost vereinbarten Entgeltsätze und Ausbildungsvergütungen gelten.


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