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Zittau

Flucht endet an der Baustelle

Die Polizei hat einen VW in Zittau kontrollieren wollen. Die drei Insassen kamen davon, einer aber nur kurz. Gründe dafür gab's gleich mehrere.

Symbolbild
Symbolbild © Carsten Rehder/dpa

Ein VW-Fahrer ist in der Nacht zum Donnerstag in Zittau vor der Polizei geflohen, die ihn auf der Theodor-Körner-Straße kontrollieren wollte. Allzu weit kam der Mann nicht, denn am Martin-Wehnert-Platz kollidierte er in einer Baustelle mit einem Verkehrszeichen. "Drei Insassen ergriffen anschließend zu Fuß die Flucht", berichtet die Polizei.

Einen 42-Jährigen schnappten die Beamten in der Nähe des Unfallortes. Der Pole stand unter dem Einfluss von Amphetaminen. Ein Atemalkoholtest zeigte zudem einen Wert von umgerechnet 1,2 Promille an. "Es stellte sich weiterhin heraus, dass die am VW angebrachten Kennzeichen nicht für das Auto ausgegeben waren", so die Polizei. Unbekannte hatten diese Ende Juli 2020 gestohlen.

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Die Beamten nahmen den Beschuldigten vorläufig fest. Auf dem Revier erfolgten polizeiliche Maßnahmen, wie die erkennungsdienstliche Behandlung des Mannes. Am Auto und dem Verkehrszeichen entstand Schaden von circa 1.500 Euro. Die Kriminalpolizei nahm die weiteren Ermittlungen auf. (SZ)

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