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Zittau

Fluchtfahrer rammt Polizeiwagen

Beamte haben den Mercedes in Zittau kontrollieren wollen. Doch der Mann am Steuer gab Gas und fuhr trotz nahendem Zug über die Schiene.

© Bundespolizei

Ein bislang unbekannter Fahrer eines polnischen Mercedes hat am Sonntagvormittag bei der Flucht einen Dienstwagen der Bundespolizei gerammt. Eine Streife wollte ihn gegen 8.45 Uhr auf Höhe des Gewerbegebiets Weinau in Zittau kontrollieren. "Dieser Aufforderung kam der Fahrer nicht nach und fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der B99 in Richtung Hirschfelde", berichtet die Bundespolizei. 

Da sich eine zweite Streife in Hirschfelde befand, sollte das Auto auf Höhe eines Supermarkts gestoppt werden. "Der Fahrer des Mercedes sah dies, zog unvermittelt nach links in die Dr. Külz Straße", so die Bundespolizei. Er hätte das mittlerweile auf gleicher Höhe fahrende Dienstfahrzeug nicht beachtet. Obwohl die Beamten eine Vollbremsung hinlegten, stießen die Wagen zusammen. 

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Der Mercedes-Fahrer setzte seine Flucht fort, jetzt in Richtung Zittau. Auf der B178n überquerte er die Grenze und war nach Porajow (Poritsch) unterwegs. An einem Bahnübergang leuchtete das Signal bereits rot, der ankommende Zug war bereits zu sehen. Doch der Flüchtende hielt nicht. Dafür brach die Bundespolizei die Verfolgung ab, um sich und andere nicht zu gefährden. "Der Mercedes konnte somit unerkannt entkommen", teilt sie mit. Da das Kennzeichen bekannt ist, werden sich die Ermittlungen nun gegen den Halter des Fahrzeugs richten.

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