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Zittau

Flüchtlinge lösen Polizeieinsatz aus

Ein Lückendorfer hat verdächtige Personen beobachtet, die über die Grenze kamen. Was dann folgte, war eine große Suchaktion im Zittauer Gebirge.

Symbolbild
Symbolbild © Boris Roessler/dpa

Flüchtlinge haben am Dienstagabend einen Polizeieinsatz im Zittauer Gebirge ausgelöst. Dem voraus ging ein Hinweis eines Lückendorfers, nachdem gegen 19.45 Uhr etwa 10 bis 13 verdächtige Personen zu Fuß über den Grenzübergang in der Gabler Straße von Tschechien kommend eingereist sind. 

Kurz darauf kontrollierten Beamte der Bundespolizei auf der Landstraße Richtung Zittau zwei Gruppen von je vier vermutlichen Flüchtlingen, die zu Fuß ins Landesinnere wollten, berichtet diese. Da sich weitere drei Personen im nahen Wald aufhalten sollen, suchten zusätzliche Einsatzkräfte nach ihnen. Unter anderem unterstützen sie ein Hubschrauber der Bundespolizei und die Gemeinsame Fahndungsgruppe Bautzen, der Beamte von Bundes- und Landespolizei angehören. Diese nahmen dann auch um 3.26 Uhr am Bahnhaltepunkt Bertsdorf drei weitere vermutliche Flüchtlinge in Gewahrsam. 

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Bei den insgesamt elf Personen handelt es sich laut Bundespolizei um eine 35-jährige Jemenitin, um drei irakische 5- bis 22-jährige Brüder, um sechs Syrer im Alter zwischen 18 und 52 Jahren sowie einem 26-jährigen Libanesen. Da die Personen nicht über die zur Einreise notwendigen Dokumente verfügten, kamen sie zum Bundespolizeirevier Zittau. Nun laufen Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet und das Jugendamt ist aufgrund des mit seinen Brüdern reisenden fünfjährigen Kindes informiert. Ein Zurückschieben nach Tschechien werde geprüft, so die Bundespolizei. Die Frau aus dem Jemen hat einen Antrag auf Asyl gestellt. Die Bearbeitung dauert noch an. (SZ)

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