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Flugbetrieb in Schönefeld gestoppt

Ausgerechnet am Freitagmittag ging nichts mehr am Flughafen Schönefeld: Alle Flugzeuge blieben am Boden. Nach einer Stunde ging es weiter. Vorerst.

Wegen einer Weltkriegsbombe konnten in Schönefeld Flugzeuge für eine Weile weder starten noch landen.
Wegen einer Weltkriegsbombe konnten in Schönefeld Flugzeuge für eine Weile weder starten noch landen. © Bernd Settnik/dpa (Symbolbild)

Schönefeld. Am Berliner Flughafen Schönefeld war der Flugbetrieb am Freitagmittag wegen einer Weltkriegsbombe für eine gute Stunde unterbrochen. Ob eine weitere Unterbrechnung notwendig ist, blieb zunächst offen. Kampfmittelexperten verschafften sich nach Polizeiangaben ein Bild von der Lage. Dann teilte das Unternehmen mit: "Der Flugbetrieb kann sicher stattfinden und ist vorerst wieder aufgenommen."

Die Bombe war nach Angaben eines Sprechers bei Bauarbeiten an einem Rollweg entdeckt worden. Am Taxiway G werden Flächen asphaltiert. Der Rollweg verläuft zwischen dem Vorfeld der Schönefelder Terminals und der Start- und Landebahn parallel zur Piste. Die Bombe wurde laut Flughafen um 12.20 Uhr entdeckt.

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Der Zentraldienst der Brandenburger Polizei machte zunächst keine näheren Angaben. Zu der Behörde in Wünsdorf gehört der Kampfmittelbeseitigungsdienst. Brandenburg hat ihm zufolge die am stärksten mit Weltkriegsmunition belasteten Gebiete Deutschlands. Rund 350.000 Hektar Landesfläche gelten als belastet. (dpa)