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Flugpassagiere von Streik betroffen

18 Flüge wurden am Donnerstag in Dresden gestrichen. Selbst am Freitag könnte es noch zu vereinzelten Ausfällen kommen.

© dpa

Mehr als 1 000 Flugpassagiere, die Dresden besuchen oder verlassen wollten, mussten gestern ihre Reisepläne ändern. Weil auf den Flughäfen in Köln/Bonn und Düsseldorf das Sicherheitspersonal gestreikt hat, wurden 18 Flüge von und nach Dresden gestrichen. Nach Auskunft von Flughafensprecher Christian Adler waren Flüge der Gesellschaften Germanwings und Airberlin betroffen. „In der Regel buchen die Betroffenen ihren Flug um oder setzen ganz auf die Bahn“, sagt Adler.

Weil es nach einem solchen Streik eine Weile dauert, bis sich der Flugplan wieder normalisiert hat, könnte es ihm zufolge auch heute noch in Dresden zu Verspätungen oder einzelnen Ausfällen kommen. „Insbesondere Maschinen, die eigentlich nachts hier ankommen sollten, um dann morgens früh zu starten, könnten davon betroffen sein“, sagt Adler. Reisende sollen deshalb sowohl die Internetseiten der Fluganbieter als auch des Flughafens im Blick behalten. Für den Dresden International Airport sei der gestrige Ausfall besonders ärgerlich. Da gestern von den insgesamt 60 angebotenen Flügen aufgrund des Streiks fast ein Drittel gestrichen werden musste, reiße das ein deutliches Loch in die Statistik des Flughafens. „Aber leider hatten wir in den vergangenen Monaten ohnehin sehr viele Streiks“, sagt Adler. (SZ/jr)

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